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Adolf Busch spielt Reger - Streichquartett op. 109 - Violinsonate op. 84 (2) - Suite im alten Stil - Busch Quartett - Rudolf Serkin, Klavier

Diese CD dokumentiert eine intensive Beziehung zwischen Komponist und Interpret. Zeitlebens fühlte sich Adolf Busch dem Werk Max Regers besonders verbunden. Das begann am 26.1.1909 am Kölner Konservatorium, wo der 17 Jahre alte Adolf Busch aus dem Gedächtnis Regers Violinkonzert spielte, vor den Augen und Ohren des Komponisten. Am Klavier begleitet von Buschs älterem Bruder Fritz. Reger war zutiefst beeindruckt vom technischen Können und musikalischen Verständnis des jungen Künstlers. Schon ein Jahr später begann auch eine direkte Zusammenarbeit zwischen Künstler und Komponist: Reger dirigierte, Busch brillierte als Solist (nicht nur) in Regers Violinkonzert. Diese Zusammenarbeit dauerte bis zu Regers frühzeitigem Tod im Mai 1916 unvermindert an; über zwanzig Konzerte haben die beiden gemeinsam gegeben.

Guild GHCD2412, VÖ: 5.8.2015, 795754241228

Just Strings! Dieter Mack: Kokon - Jörg-Peter Mittmann: L‘aura serena - Timo Jouko Herrmann: Sonatine - René Mense: Sonate - Veit Erdmann-Abele: Nachtklänge - Cord Meijering: Noeul - Maximilian Mangold, Gitarre - Mirjam Schröder, Harfe

Dies ist nun schon die dritte Einspielung eines äußerst ungewöhnlichen Ensembles. Wahrscheinlich sogar des einzigen Ensembles weltweit in der Besetzung Gitarre und Harfe. Eine äußerst aparte Klangkombination. Beide Künstler sind auch mit solistischen Aufnahmen auf Musicaphon vertreten; Maximilian Mangold inzwischen mit weit über 10. Und beide haben ein Faible für zeitgenössische Musik. Sämtliche Werke auf dieser CD sind für die Beiden direkt komponiert worden.

Musicaphon M56965, VÖ: 5.8.2015, 4012476569659

Józef Wieniawski (1837-1912) - Klavierwerke vol. 2: Fantaisie op. 42 / Tarantelle op. 4 / Valse de salon op. 7 / Fantaisie et Fugue op. 25 / Nocturne op. 37 u.a. - Va i Ve Klavierduo - Valentina Seferinova, Verena Bojkova, Klavier

Ersteinspielung - Wie sein älterer Bruder Henryk begann Józef Wieniawski seine pianistische Karrier 1849. Beide gingen gemeinsam über zehn Jahre lang auf Tournee, dann trennten sich ihre künstlerischen Wege. Józef startete eine eigene Solokarriere, nachdem er weitere Ausbildung am Klavier bei Franz Liszt und als Komponist bei A. Marx in Berlin erfahren hatte. Er war eine außergewöhnliche musikalische Persönlichkeit, ein zutiefst romantischer ruheloser Geist. Neben der Arbeit am Klavier und als Komponist war er auch als Dirigent und Lehrer aktiv, dazu Gründungsmitglied und späterer Direktor der Warschauer Musikgesellschaft von 1875. Seinen „Warschauer“ folgten seine „Pariser Jahre“, schließlich die „Brüsseler Jahre“. In der belgischen Hauptstadt wurde er Professor für Klavier am dortigen Konservatorium.

Acte Préalable AP0291, VÖ: 12.8.2015, 5901741652914

Joseph Christoph Kessler (1800-1872) - Klavierwerke: 24 Préludes op. 31 12 - Études op. 20, vol. 1 - Magdalena Brzozowska, Klavier

Kessler, deutscher Pianist, Komponist und Lehrer der Romantik, verbrachte viele Jahre seines Lebens in Warschau und in Galizien. Von 1820 bis 1826 wirkte er als Lehrer am Hof von Fürst Potocki in Lwow. Er gab Konzerte in Krakau und Warschau, wo er von 1830 bis 1831 auch unterrichtete. Er organisierte nebenbei Konzerte, in denen zeitweise Frédéric Chopin auftrat. 1855 übersiedelte er als geachteter Pianist und Komponist nach Wien, unterhielt aber weiter enge Beziehungen zu polnischen Musikern und Komponisten (mit Chopin und Liszt war er befreundet) – Kessler war in zwei künstlerischen Welten zu Hause.

Acte Préalable AP0319, VÖ: 12.8.2015, 5901741653195

Armenische Klaviertrios - Chebotarian: 1. Trio - Babajanian: Trio fis-Moll - Mansurian: Trio - Ann-Sofi Klingberg, Klavier - Annette - Mannheimer, Violine - Sara Wijk, Cello

Die reichhaltige Kultur Armeniens ist geprägt durch die geographische Schnittstelle des Landes zwischen Europa und Asien. Seit etwa 1900 nahm ein europäisch geprägtes Musikleben einen rasanten Aufschwung, ohne Einflüsse asiatischer Volksmusik zu verleugnen. Dies war nicht zuletzt die Folge davon, dass armenische Musiker vorwiegend in Moskau und St. Petersburg ausgebildet wurden. Aram Khachaturian wurde zum bedeutendsten Musikbotschafter des Landes. Die Klaviertrios dieser CD, geschrieben von Komponisten des 20. Jahrhunderts, sind interessante Beispiele armenischer Kammermusik, geprägt von drei sehr unterschiedlichen Temperamenten. Allen gemeinsam aber ist der Einfluss armenischer Volksmusik. Eine wirkliche Entdeckung.

dbProductions DBCD168, VÖ: 19.8.2015, 7393787151687

Revolution am Klavier - Klavierwerke von Frédéric Chopin und Louis Moreau Gottschalk - Chopin: Nocturnes b-Moll, Des-Dur und cis-Moll, Ballade Nr. 3 As-Dur - Gottschalk: La Savane, Le Bananier, Le Banjo, Souvenir de Porto Rico, Les Yeux Créoles, Souvenir de Havane - Jimin Oh-Havenith, Klavier

Chopin für sich entdeckt zu haben – das klingt nach nichts Ungewöhnlichem. Ungewöhnlicher hingegen ist es, Louis-Moreau Gottschalk zu entdecken, er ist den meisten unbekannt und hat eine ganz besondere Art von Musik geschrieben. Beim Lesen von Chopins Biographie und Gottschalks Tagebuch war ich überrascht von der tatsächlichen Verbindung zwischen den beiden, die, wenn man nur ihre Musik kennt, kaum vorstellbar ist. Ihre Lebensgeschichten sind zugleich voller Gegensätze und Parallelen. Aus diesem Grund habe ich diese Komponisten in einem Programm aufgenommen. Chopin schrieb revolutionäre Musik, die ihre Wurzeln in der polnischen Volksmusik hatte. Und das in einer Zeit, in der Europa noch Beethoven nachfieberte. Revolutionär war auch Gottschalk, der in eine Musikwelt eindrang, die verschmäht war, die Musik der Sklaven, geprägt von kreolischen und afrikanisch-karibischen Rhythmen. Zwei auf sehr verschiedene Weise mutige Menschen, und beide schrieben „Musik für Pianisten.“ Die Lebensumstände in Europa zu Chopins Zeiten waren hart, düster und gefährlich. Politische Unruhen, bittere Armut, mangelnde Hygiene und eine dürftige medizinische Versorgung prägten den Alltag. In Amerika reiste der „Paradiesvogel“ Gottschalk durch Gebiete, die von Bürgerkrieg und Raubüberfällen gezeichnet waren – und all das nicht als „Revolverheld“, sondern als Musiker. Wie war es ihnen möglich, den Alltag und ihr Genie zu vereinbaren? Was für eine Kraft hatten sie in ihrer kurzen Lebensspanne? Alt wurden sie nicht. Chopin verließ die Welt mit 39 Jahren, Gottschalk mit 40, beide in der Fremde. Zwei sehr konträre Komponisten, die uns diese schöne Musik hinterlassen haben. (Oh-Havenith)

Musicaphon M56966, VÖ: 19.8.2015, 4012476569666

Aleksander Tansman (1897-1986) - Klavierwerke: 5 Impromptus - 6 Arabesques - 8 Novelettes - Elzbieta Tyszecka, Klavier

Die hier eingespielten Werke entstanden zwischen 1922 und 1936, in einem beruflich und privat sehr bedeutenden Abschnitt von Tansmans Leben. Denn in dieser Zeit konsolidierte er seine Position als bedeutender Komponist und Pianist. Er gab zahlreiche Konzerte, bei denen er eigene Werke vorstellte, und tourte weltweit und knüpfte Kontakte. Eine seiner wichtigsten Konzerttourneen führte ihn 1933 von Ägypten über alle wichtigen Länder Ostasiens bis nach Hawaii. Impressionen dieser Tournee finden sich in seinen Werken, insbesondere in den Noveletten wieder.

Acte Préalable AP0326, VÖ: 26.8.2015, 5901741653263

Józef Wieniawski (1837-1912) - Orchesterwerke: Ouvertüre „Guillaume le Taciturne“ op. 43 - Symphonie D-Dur op. 49 - Orkiestra Symfoniczna Filharmonii Podkarpackiej, Piotr Wajrak

Ersteinspielung - Wie sein älterer Bruder Henryk begann Józef Wieniawski seine pianistische Karriere 1849. Beide gingen gemeinsam über zehn Jahre lang auf Tournee, dann trennten sich ihre künstlerischen Wege. Józef startete eine eigene Solokarriere, nachdem er weitere Ausbildung am Klavier bei Franz Liszt und als Komponist bei A. Marx in Berlin erfahren hatte. Er war eine außergewöhnliche musikalische Persönlichkeit, ein zutiefst romantischer ruheloser Geist. Neben der Arbeit am Klavier und als Komponist war er auch als Dirigent und Lehrer aktiv, dazu Gründungsmitglied und späterer Direktor der Warschauer Musikgesellschaft von 1875. Die hier präsentierten symphonischen Werke entstanden in seiner Zeit als Lehrer am Brüsseler Konservatorium nach 1878, wo er auch als Organisator von Konzerten hervortrat. Dies in Kooperation mit Künstlern wie Jenö Hubay und Eugéne Ysaÿe.

Acte Préalable AP0331, VÖ: 26.8.2015, 5901741653317