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Bielefelder Kataloge - Nummer 1 der internationalen Plattformen für Klassische Musik mit bibliographischem Aufbau

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Reminiscences - Wagner: Mignonne / Träume / Albumblatt / Ankunft bei den schwarzen Schwänen / Preislied aus „Meistersinger“ - Liszt: Première Elégie / Romance oubliée / Am Grabe Wagners - Strauss: An einsamer Quelle / Cäcilie / Sonate für Violine und Klavier op. 18 - Lisa Schatzman, Violine - Benjamin Engeli, Klavier

Vor der Erfindung der Musikkonserve (gleich welcher technischen Ausprägung) gab es nur zwei Möglichkeiten, Musik kennen zu lernen: Selber spielen oder in ein Konzert gehen. Konzerte finden nicht immer statt, schon gar nicht mit dem Wunschprogramm, und selber spielen geht nur bedingt: bei einer großen Sinfonie kommen auch die zehn Finger auf dem Klavier durchaus an ihre Grenzen. Jedenfalls war dies der Grund, warum noch im 19. Jahrhundert, als das Musizieren in bürgerlichen Kreisen sehr beliebt war, so viele Werke in Arrangements für kleine Besetzung erschienen – teils von den Komponisten selbst vorgenommen, teils von geschäftstüchtigen Verlegern in Auftrag gegeben. Derartige Bearbeitungen von Musik der Romantik und Spätromantik sind das Thema dieses Albums.

Claves CLA50-1303, VÖ: 12.11.2014, 7619931130323

Buffoni - Werke von de Man, Pergolesi, van Wassenaer, Huijbregts, Gallo, Meijering, Gastoldi, Monfort, Janssen, Manjunath, Telemann - Black Pencil: Jorge Isaac, Blockflöte - Matthijs Koene, Panflöte - Esra Pehlivanli, Viola - Marko Kassl, Akkordeon - Enric Monfort, Schlagzeug

Das Buffoni-Programm ist geprägt von Zügen des italienischen Improvisationstheaters des 16. und 17. Jahrhunderts, der Commedia dell‘arte. Seine Ästhetik ist grotesk, die Musiker befinden sich ständig im Dialog, sie improvisieren, die Charaktere haben ihre Vorbilder in der Commedia, vom lächerlichen Skaramuz bis zur umsichtigen Columbina. Es gibt Hierarchien, die Musik ist leicht zugänglich und sehr emotional. Genau diese Eigenschaften und Stilmittel waren auch die Vorgabe für alle Kompositionen, die für dieses Projekt neu entstanden. Sie werden hier durch Zwischenspiele verbunden, durch kurze Improvisationen sowie durch Arrangements von Meisterwerken der Vergangenheit, die ebenfalls von der Commedia dell‘arte beeinflusst sind. Ein wunderbares Projekt – Instrumentalmusik wird zum Spektakel, in dem niemand ist, was er zu sein scheint: abenteuerlich, grotesk, voller Überraschungen.

ClassicClips CLCL127, VÖ: 12.11.2014, 4260113461273

„Lieder des Lebens und der Liebe“ lautet der Titel der 1824 erschienenen Gedichtsammlung des Dessauer Dichters und Hofrats Wilhelm Müller. Franz Schubert gründete auf diese Sammlung seinen 1828 veröffentlichten Liederzyklus „Winterreise“. Längst unbestritten ist, dass die „Winterreise“ zu den absoluten Meisterwerken in der Geschichte des Klavierlieds zählt. Schon Schuberts Festlegung „für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte“ lässt eine sowohl weibliche als auch männliche Sicht auf den Gehalt der Lieder zu. Es gibt aber bisher nur wenige Einspielungen dieses Zyklus durch eine Frauenstimme. SICUSKlassik präsentiert nun mit diesem Album eine Aufnahme der „Winterreise“ unter der Überschrift „Lieder des Lebens und der Liebe“ in der Interpretation durch die Mezzosopranistin Ingeborg Hischer. Sie wird von dem Pianisten Burkhard Bauche begleitet.

SICUSKlassik, sic015-2, VÖ 31.10.2014, 4037743001526

Musik für Cello solo - Carlo Alfredo Piatti: 12 Caprices op. 25 - Aram Khachaturian: Sonata-Fantasia - Vadim Pavlov, Cello

Die 12 Capricen gehören zu den bedeutendsten Werken Carlo Alfredo Piattis 1822-1901). Denn diese Sammlung von Musik für Cello allein erfordert eine höchst entwickelte Spieltechnik, größte geistige Beweglichkeit und Interpretationskunst. Aram Khachaturians (1903-1978) Werk bezieht sich nicht nur im Titel, sondern auch in der Struktur auf das Vorbild Franz Liszt. Es gibt nur ganz wenige Aufnahmen dieses Stückes. Kein Wunder, denn die spieltechnischen Anforderungen sind extrem, an der Grenze zur Spielbarkeit, und die interpretatorischen Schwierigkeiten, die das Werk bereit hält, stehen dem in nichts nach. Beides ein „gefundenes Fressen“ für den in Leningrad geborenen Pavlov, derzeit Erster Cellist des Bellini Theaterorchesters in Catania.

Hungaroton HCD32738, VÖ: 19.11.2014, 5991813273826

Galgenlieder und mehr... - Christoph J. Keller: „Galgenlieder und mehr...” (Christian Morgenstern) Hans Wilhelm Plate: „Autobus-Variationen” (Raymond Queneau) - Frieder Meschwitz: „Tiergebete” (Carmen Bernos de Gasztold) - Wolfgang Gabriel: Sechs Gedichte aus „Kritik des Herzens“ (Wilhem Busch) - duo pianoworte: Helmut Thiele, Rezitation: Bernd-Christian Schulze, Klavier

Die große Zeit des Melodrams, der Verbindung von Rezitation mit einer Klavierbegleitung, war nach 1900 vorbei. Doch gibt es Künstler, die sich dennoch dem Melodram widmen – einem Melodram auf neue Weise. In ihm geht es nicht um Rührung und Tränen, nicht um eine möglichst unendliche Steigerung der Sentimentalität, sondern um eine musikalische Pointierung und Vertiefung des Textes, um einen nicht-textlichen Spiegel dessen, was im Wort gesagt und was im Klang interpretiert, ausgelegt, zugespitzt wird. Mit dieser Art Melodram befasst sich das Duo Pianoworte seit vielen Jahren – mit einem solchen Erfolg, dass inzwischen etliche Komponisten, angeregt von der feinen Kunst des rezitierenden Schauspielers Helmut Thiele und des Pianisten Bernd-Christian Schulze, neue Werke dieser Gattung geschrieben haben.

In diesen Werken blitzt immer wieder viel Humor auf, was sowohl den literarischen Vorlagen als auch den Vertonungen geschuldet ist. Vier Zyklen enthält diese CD: „Galgenlieder“ von Christian Morgenstern in der Vertonung von Christoph J. Keller, Ausschnitte aus den Stilübungen „Autobus S“ von Raymond Queneau in der Vertonung von Hans-Wilhelm Plate, die „Tiergebete“ von Frieder Meschwitz und sechs Gedichte aus „Kritik des Herzens“ von Wilhelm Busch, komponiert von Wolfgang Gabriel. Diese Auswahl zeigt deutlich an, dass Schulze und Thiele das Melodramatische der für heutige Ohren oft unfreiwillig komischen Schauerballade in diesem Projekt gänzlich ausgespart haben. Stattdessen haben sie sich auf das Feld der kleinen Weisheiten begeben.

Musicaphon M56961, VÖ: 19.11.2014, 4012476569611