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Neujahrskonzert 2015 mit Musik von Alwyn, Glasounow, Grieg, Blodek, De Falla, Walton, Elgar, Tschaikowsky und Wood - Westfälische Kammerphilharmonie Gütersloh, Malte Steinsiek

Es muss ja nicht immer Wiener Walzer sein – die Westfälische Kammerphilharmonie überzeugt mit einem intelligenten, gleichwohl witzigen Programm. Neujahr mal ganz anders.

Encora ENC017,  VÖ: 20.1.2016, 4260104940176

Gaetano Donizetti - L‘elisir d‘amore - Carteri, Alva, Taddei, Panerai, Vercelli - Orchestra e Coro del Teatro alla Scala, Tullio Serafin

Eine der schönsten komischen Opern überhaupt in Starbesetzung aus der Mailänder Scala, 1958 für die EMI produziert und hier in restaurierter Edition vorgelegt.

Urania Widescreen WS121187 (2 CD), VÖ: 20.1.2016, 8051776571876

Henri Dutilleux (1916-2013) - Jugendwerke: Klaviersonate op. 1 - Sarabande et Cortège für Fagott und Klavier - Sonatine für Flöte und Klavier - Choral, Cadence et Fugato für Posaune und Klavier - Sonate für Oboe und Klavier - Marc Trénel, Fagott - Vincent Lucas, Flöte - Daniel Breszynski, Posaune - Alexandre Gattet, Oboe - Pascal Godart, Klavier

Diese Jugendwerke beanspruchen nicht für sich, irgendeinem „Trend“ zu folgen. Stilistisch gehören sie nicht ins Fahrwasser von Roussel, Jolivet oder Messiaen und sind auch nicht wirklich „Post-Ravel“. Diese frühen Werke verblüffen ganz im Gegenteil durch ihre einzigartige Originalität, die zwar schon den Stil französischer Musik der Moderne reflektiert, in denen aber dennoch die typischen Eigenheiten von Dutilleux‘ Kompositionsweise ganz stark zum Tragen kommen.

Indésens INDE087, VÖ: 27.1.2016, 3760039839893

Johann Sebastian Bach als Europäer - Musikalisches Opfer (Ricercari 1 und 9) - Clavierübung II (Italienisches Konzert, Französische Ouvertüre h-Moll) - Clavierübung III (Vier Duette) - Thomas Günther, Klavier

Der Essener Pianist Thomas Günther hat für seine neue Bach-Einspielung neben dem kompletten Zweiten Teil der „ClavierÜbung“ die Vier Duette aus deren Drittem Teil sowie die beiden Ricercari aus dem Musikalischen Opfer ausgesucht und gleichsam zu einer „Meta-Form“ vereinigt. In ihr wird gezeigt, wie der Komponist auf die damals maßgeblichen europäischen Spielarten musikalischer Komposition aus deutscher Perspektive Bezug nimmt. Dieser „kompendienhafte“, kompositorische „Muster“ hervorbringende Zug in Bachs Komponieren realisiert sich nicht nur mit Blick auf die musikalischen Gattungen Fuge bzw. Kanon (Deutschland), Konzert (Italien) und Suite bzw. Ouvertüre (Frankreich).
Erstmals wurden diese Kompositionen nun auch in dreidimensionaler Klangqualität eingespielt: Die Super Audio CD (SACD) enthält drei verschiedene Versionen der Aufnahme:
- 1D: Gewohnter, eindimensionaler Stereo-CD-Sound (-> CD-Schicht der SACD)
- 2D: Zweidimensionaler Surround-Sound (-> SACD-Schicht, Mehrkanal-Version)
- 3D: Dreidimensionaler, 3D-Binaural-Stereo-Sound (-> SACD-Schicht, Stereo-Version)
Bei der 3D-Version handelt es sich um eine Kunstkopf-Aufnahme, die ganz puristisch nur mit zwei Mikrofonen ohne jegliche Filter und Effekte realisiert wurde und die für Kopfhörerwiedergabe bestimmt ist. Wenn Sie die 3D-Version über Kopfhörer wiedergeben, werden Sie durch dieses einzigartige Verfahren quasi direkt an den Ort des Geschehens versetzt, so als würden Sie die Aufnahme live miterleben. Dadurch unterscheidet sich dieses Aufnahmeverfahren von allen anderen: Es entsteht ein natürlicher Klang- und Raumeindruck (inkl. Vorne-Hinten-Oben-Unten-Ortung), der dem des menschlichen Gehörs nahe kommt.

Cybele CYB131518 (SACD hybrid), VÖ: 27.1.2016, 809548017323

Johann Sebastian Bach - Weltliche Kantaten vol. 6: Lass, Fürstin, lass noch einen Strahl („Trauerode“), BWV 198 - Schlage doch, gewünschte Stunde, BWV 53 - Tilge, Höchster, meine Sünden, BWV 1083 - Lunn, Sampson, Blaze, Türk, Wörner - Bach Collegium Japan, Masaaki Suzuki

Der emotionale Gehalt von Bachs weltlichen Kantaten ist sehr unterschiedlich. Das liegt natürlich daran, dass sie in der Regel als Auftragswerke zu Geburtstagen, Hochzeiten oder Begräbnissen entstanden. Demzufolge wurden einige durchaus in der Kirche aufgeführt und haben auch geistliche Texte, die sich aber nicht auf das Proprium des Kirchenjahres bezogen. Die Kantate 198, als Trauerode bekannt, wurde 1727 bei der großen Begräbnisfeier für die Ehefrau Augusts des Starken, Christiane Eberhardine, in der Leipziger Paulinerkirche aufgeführt. Und doch ist der Text sehr weltlich und enthält kaum Bibelzitate oder Psalmen. Einige Jahre später fand die Musik dieser Kantate doch noch eine „richtige“ geistliche Verwendung in der Markuspassion. Dagegen sind die Entstehungsumstände von BWV 1083 recht unsicher. Es ist eine Adaption von Pergolesis berühmtem Stabat mater, die Bach in seinen späten Jahren (um 1746) schrieb. Dabei scheint er für das Werk gar keine geistliche Verwendung gehabt zu haben. Es ist musikalisch eine Reise in die Vergangenheit: der selbst stilistisch schon als Auslaufmodell zu bezeichnende Bach ermöglicht einen Blick zurück in die „neue Musik“ der 1730er Jahre.

BIS BIS-SACD-2181, VÖ: 3.2.2016, 7318599921815

Wolfgang Amadeus Mozart - Klavierkonzerte vol. 10: Konzert Nr. 5 D-Dur - Konzert Nr. 6 B-Dur - Drei Konzerte nach J. Chr. Bach - Ronald Brautigam, Fortepiano - Die Kölner Akademie, Michael Alexander Willens

Auf der vorletzten Folge ihres Zuges durch die Klavierkonzerte Mozarts arbeiten sich Brautigam, Willens und die Kölner Akademie rückwärts durch den Werkkatalog des Komponisten. Sie sind jetzt bei den frühesten Originalwerken angekommen, die 1773 bzw. 1776 entstanden. Das Klavierkonzert Nr. 5 wurde eines der populärsten Konzerte Mozarts in den frühen 1780er Jahren. Mozart spielte es selbst sehr oft und schätzte es so sehr, dass er sich 1782 die Mühe machte, ein neues Finale zu komponieren (diese Aufnahme bietet den originalen Schlusssatz, aber der Austauschsatz, ein Rondo, ist auf BIS-SACD-2064 zu hören). Der große Effekt, den das Konzert macht, geht natürlich auch auf die pompöse Besetzung mit Trompeten und Pauken zurück. Ganz im Gegensatz dazu steht das Konzert Nr. 6, besetzt „nur“ mit zwei Oboen, zwei Hörnern und Streichern. Wobei im langsamen Satz die Oboen durch Flöten ersetzt werden, die zusammen mit pizzicato gespielten Bratschen und Cello und mit Dämpfern versehenen Violinen einen sehr bemerkenswerten Klang ergeben. Als Vorgänger zu diesen Konzerten stehen in Mozarts Liste eine Reihe von Arrangements, darunter drei Konzerte, die auf Sonaten von Johann Christian Bach basieren. Mozart arrangierte sie für Klavier, zwei Violinen und „Basso“. Es lässt sich trotz der dreisätzigen Anlage also durchaus diskutieren, ob das angesichts der reduzierten Besetzung im strengen Sinne eigentlich „Konzerte“ sind

BIS BIS-SACD-2084, VÖ: 3.2.2016, 7318599920849