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Bielefelder Kataloge - Nummer 1 der internationalen Plattformen für Klassische Musik mit bibliographischem Aufbau

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Serenaden - Mozart: Serenade Nr. 7 D-Dur „Haffner“ - Schoeck: Serenade für kleines Orchester op. 1 - Musikkollegium Winterthur, Roberto González Monias

Zwanzig Jahre jung und immer für einen musikalischen Spaß zu haben waren sie beide, als sie jene Serenaden komponierten, die auf dieser CD zu hören sind. Der eine, Wolfgang Amadeus Mozart, kam 1776 mit seiner „Haffner-Serenade“ dem Auftrag für eine „Braut Musick“ nach, die Sigmund Haffner d. J. für die Hochzeit seiner Schwester Marie Elisabeth mit dem Salzburger Bürger Franz Xaver Anton Späth bei ihm bestellt hatte. Der andere, Othmar Schoeck, reflektierte 130 Jahre später humorvoll jene Gattung, die in Mozarts zwischen 1769 und 1779 komponierten Werken gipfelte.

Claves CLA50-1710, VÖ: 9.8.2017, 7619931171029

The Violin‘s Delight - Sonaten von Heinrich Lizkau, Philipp Friedrich Böddecker, Heinrich Döbel, Johann Jacob Walther, Johann Caspar Kerll, Heinrich Ignaz Franz Biber, Georg Muffat - Plamena Nikotassova, Violine - Julian Behr, Theorbe - Matthias Müller, Violone
Jörg-Andreas Bötticher, Cembalo und Orgel

Wohl-gepflanzter Violinischer Lust-Garten“ nannte Johann Jacob Walther die 1694 in Mainz erschienene 2. Auflage seiner Sonaten für Violine und Basso continuo, die er 1688 erstveröffentlicht hatte. Die Reedition bekräftigte seinen Ruf als hervorragender Geigenvirtuose. Die deutsche Violinmusik dieser Zeit ist kompositorisch geradezu ein Laboratorium und alles andere als konventionell feststehend. Die Sonaten dieser Aufnahme belegen eine stilistische und formelle Vielfalt, eine Lust am Experiment, wie sie kaum farbenreicher und unterschiedlicher vorstellbar ist. Da findet man vorgetäuschte Polyphonie auf dem Melodieinstrument, Umstimmung von Saiten, um ungewöhnliche Resonanzen zu ermöglichen, Experimente mit der Harmonik bis hin zu Klangeffekten, die man eher in Musik des 20. Jahrhunderts erwarten würde. Und sie zeigt, wie künstlerische Meisterschaft die seltene Gelegenheit zu sozialem Aufstieg in einer festgefügten Klassengesellschaft möglich machte, wie die Biographien von Biber, Schmelzer, Walther und Kerll belegen.

Claves CLA50-1727, VÖ: 9.8.2017, 7619931172729

Karol Tausig (1841-1871) - Sämtliche Original-Klavierwerke: Réminiscences de Halka - L‘Éspérance - La Ruisseau - Ungarische Zigeunerweisen - Sechs Übungsstücke - Introduction & Tarantella - Rêverie - Das Geisterschiff - Deux Études de Concert - Artur Cimirro, Klavier

Ersteinspielung - Mit 13 Jahren stellte sich der junge Karol Tausig bei Franz Liszt vor, spielte auf dessen Flügel eine Polonaise von Chopin und wurde von Liszt sofort aufgenommen. Obwohl Liszt meinte, dass er schon diesem Jüngling eigentlich nichts mehr vermitteln konnte, unterrichtete er ihn über mehrere Jahre und nahm ihn auf wie ein Familienmitglied.

Acte Préalable AP0359, Preiscode: CE, VÖ: 16.8.2017, 5901741653591

Géza Zichy (1849-1924) - Sämtliche Klavierwerke: Sonate für die linke Hand - Deux Morceaux pour la main gauche seule - Quatre Études pour la main gauche seule - Six Études pour la main gauche seule - Artur Cimirro, Klavier

Ersteinspielung - Zichy war Kind einer vornehmen ungarischen Familie. Mit 14 Jahren verlor er seinen rechten Arm bei einem Jagdunfall. Aber er ließ sich nicht beirren, ging seinem Wunsch, Konzertpianist zu werden, weiter nach und wurde so der erste einarmige Konzertpianist der Musikgeschichte. Der gefürchtete Eduard Hanslick nannte ihn „eines der größten Wunder des Klaviers“. Franz Liszt interessierte sich sehr für ihn und unterrichtete ihn über fünf Jahre. Doch es war mehr als ein Lehrer-Schüler-Verhältnis, denn beide reisten und konzertierten miteinander. Liszt machte auch seinen „besten Freund“ mit Richard Wagner bekannt.

Acte Préalable AP0371, Preiscode: CE, VÖ: 16.8.2017, 5901741653713