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Bielefelder Kataloge - Nummer 1 der internationalen Plattformen für Klassische Musik mit bibliographischem Aufbau

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Antonio Jimenez Manjón (1866-1919) - Werke für Violine und Klavier: Sonate a-Moll / Brisas / Serenata andaluza / Fantasia gitana - Miguel Simarro, Violine - Robert Schröter Klavier

Der blinde Komponist verließ mit 14 Jahren Andalusien, um in Paris am Konservatorium Gitarre zu studieren. Dort lernte er Tàrrega kennen, mit dem er zeitlebens befreundet blieb. 1887 kehrte er nach Spanien zurück und ließ sich in Madrid nieder. Zu dieser Zeit hatte er europaweit schon große Konzerterfolge zu verzeichnen. 1893 wanderte er nach Chile aus, 1902 zog er weiter nach Argentinien. Dort gründete er in Buenos Aires das Conservatorio Manjón, wo er seine Gitarrenpädagogik weiterentwickelte und eine Gitarrenschule verfasste. Auch seine Konzertkarriere setzte er erfolgreich fort. War er in Europa noch als „Sarasate der Gitarre“ bezeichnet worden, so wurde er in seiner neuen Heimat zum „Paganini“ seines Instruments geadelt. Übrigens war er nicht nur ein ausgezeichneter Gitarrist, sondern spielte auch virtuos Violine. Seine hier zu hörenden Werke für Violine und Klavier entstanden durchweg in seiner argentinischen Zeit.

raccanto RC017, VÖ: 9.4.2014, 4260157070172

Gaetano Donizetti (1797-1848) - Ugo, Conte di Parigi. Drama in zwei Akten von Felice Romani - Dimitriu, Nakajima, Giannattasio, Vatchkov, Tokyurek, Nikolic - Orchester und Chor der Accademia d’arti e mstieri dello spettacolo teatro alla Scala - Fondazione Orchestra Gaetano Donizetti di Bergamo - Chor des Teatro Donizetti di Bergamo - Antonino Fogliani

Zwischen 1820 und 1830 erlebte die italienische romantische Oper den Höhepunkt ihrer reichen Blüte; Rossini, Donizetti und Bellini arbeiteten gleichzeitig (wenn auch nicht miteinander) höchst erfolgreich daran. Als seine Kollegen ihre ersten Schritte unternahmen, war Donizetti vor allem im Süden Italiens bereits eine unbestrittene Größe. Im Norden dagegen konnte er erst 1830 mit „Anna Bolena“ seinen ersten Triumph feiern. „Ugo, Conte di Parigi“ hatte am 13.3.1832 an der Mailänder Scala Premiere mit den damals bedeutendsten italienischen Sängerinnen und Sängern. Und dennoch wurde es keine Erfolgsgeschichte; nach nur vier Vorstellungen wurde die Oper abgesetzt. 1846 schließlich verschwand sie ganz aus dem Repertoire. Schuld war nicht zuletzt die österreichische Zensur, die umfangreiche, verstümmelnde Änderungen am Libretto verlangt hatte. Dabei ist es ein Opernstoff vom Feinsten: Wuchtig und voller Ornamentik, dramatisch und intrigant, voller sich bildender und wieder zerfallender Allianzen, und so erlebte die Oper mit der beginnenden Donizetti-Renaissance Ende der 1970er Jahre zu Recht ihre Auferstehung.

Dynamic CDS7659, VÖ: 12.3.2014, 8007144076599

Carlo Maria Giulini in Amsterdam - Vivaldi: Gloria RV 589 - Verdi: Quattro Pezzi Sacri - Elisabeth Schwarzkopf, Ursula Boeze - Groot Koor NRU - Concertgebouw Orkest Amsterdam

Erstveröffentlichung - Erstmals erscheinen diese Aufnahmen auf CD; es sind Teile des Konzerts, das Giulini am 22.6.1960 beim Holland Festival dirigierte mit Elisabeth Schwarzkopf als Solistin (beim Konzert wurde auch noch Bonportis Concerto grosso op. 11,8 gespielt; doch das hätte die Spieldauer der CD überstiegen). Mit dem Philharmonia Orchestra hat Giulini diese Werke für Walter Legge aufgenommen; der EMI Katalog enthält 70 Aufnahmen mit Giulini vom September 1955 bis März 1986.

Tahra TAH765, VÖ: 12.3.2014, 3504129076511

Wagner- und Verdi-Paraphrasen - Wagner: Albumblatt - Ritter: Isoldes Liebestod - Wilhelrmj: Paraphrase über “Siegfried” - Bazzini: Fantasia su “La Traviata” - Sivori: Fantasia su “Il Trovatore” - Mascagni: Ave Maria aus “Cavalleria Rusticana” - Francesco Manara, Violine - Marco Sollini, Klavier

Die Idee hinter diesem Album war, zwei der größten Opernkomponisten des 19. Jahrhunderts zu ihrem Gedenkjahr 2013 mit Paraphrasen zu Motiven aus wichtigen lyrischen Opern zu feiern, wobei die Arrangements von bedeutenden Geigern und Komponisten stammen, die Zeitgenossen der Gefeierten waren. Und es wird mit dem „Ave Maria“ auch Pietro Mascagnis anlässlich seines 150. Geburtstags gedacht. Die Arrangements zeigen sehr schön, wie virtuoses Konzertieren im 19. Jahrhudert auch Improvisation und spontanes Paraphrasieren bedeutete, wobei die Virtuosen natürlich ihre Themen und Motive mit Vorliebe aus bereits bekannten Opern wählten. Denn da konnten sie davon ausgehen, dass die Melodien dem Publikum bekannt waren. Umso mehr konnten sie mit virtuosen Veränderungen brillieren.

Concerto CD2092, VÖ: 19.3.2014, 8012665209218

Claude Debussy - Estampes - Images 1ère série - Images, 2ème série - Douze études - Craig Sheppard, Klavier

Wieder eine herausragende Interpretation großer Musik durch Sheppard, der sich mit seiner pianistischen Leidenschaft, seiner technischen Brillanz, seiner Ehrfurcht vor dem Werk und der daraus resultierenden interpretatorischen Sorgfalt weltweit einen Namen gemacht hat. Sheppards Interpretation ist alles andere als Selbstdarstellung; stets sieht er sich als Diener, als Vermittler des Komponisten. Der 1947 in Philadelphia geborene Künstler, Preisträger renommierter Wettbewerbe, debütierte 1972 in New York. Er konzertierte mit Serkin und Casals; 1973 übersiedelte er für 20 Jahre nach London. In England unterrichtete er an verschiedenen Konservatorien und Universitäten. 1993 kehrte er in die USA zurück und widmet sich seitdem vor allem seinen Konzerten und CD-Aufnahmen.

Romeo ROM7299, (2 CD), VÖ: 19.3.2014, 675754072995

Giuseppe Verdi - Il Trovatore - Warren, Price, Elias, Tucker, Tozzi, Londi, Carlin, Monreale - Chor und Orchester des Teatro dell‘Opera di Roma, Arturo Basile

Die Aufnahme mit der beeindruckenden Besetzung wurde 1959 als RCA Victor Produktion veröffentlicht.

Urania Widescreen WS121198, (2 CD), VÖ: 26.3.2014, 8051776571982

Franco Gulli und Claudio Abbado - Tartini: Violinkonzert F-Dur D64 / Konzert a-Moll / Konzert D-Dur D15 - Franco Gulli, Violine - Orchestra dell‘Angelicum, Claudio Abbado

1962 trafen sich der berühmte Geiger Gulli und der junge Dirigent Abbado in den Angelicum-Studios in Mailand, um eine Aufnahme zu produzieren, die dem Werk Giuseppe Tartinis gewidmet sein sollte. Und das Ergebnis dieser Zusammenarbeit ist bis heute sowohl technisch wie künstlerisch ein Meilenstein in der Tartini-Diskographie. Da trafen zwei Verwandte aufeinander: Gulli mit seiner einzigartigen Eleganz des Vortrags und Abbado mit seiner absoluten Stilsicherheit. Als Bonus bietet die CD noch zwei Sätze aus der Teufelstrillersonate mit Gullis Frau Enrica Cavallo am Klavier.

IDIS IDIS6681, VÖ: 26.3.2014, 8021945002913

César Franck (1822-1890) - Stradella. Oper in drei Akten von Émile Deschamps und Emilien Pacini - Kabatu, Laho. Van Mechelen, Rouillon, Iovino, Mignon, Joakim - Chor und Orchester der Opéra Royal de Wallonie, Paolo Arrivabeni

Franck ist durch seine Orgelwerke und seine Orchester- und Kammermusik bekannt geworden, nicht als Komponist seiner vier Opern. „Stradella“, seine erste Oper, dürfte die Frucht einer engen Zusammenarbeit mit dem Tenor Mario Bordogni gewesen sein, den Franck bei Arienrecitals am Klavier begleitete und über den er Zugang zur Welt der Oper fand. Zwischen 1841 und 1842 wird dann „Stradella“ entstanden sein. Erhalten ist der Klavierauszug (in der Bibliothèque Nationale à Paris) mit Hinweisen auf die Orchestrierung. Warum Franck selbst keine vollständige Partitur ausarbeitete, ist unbekannt. Luc van Hove unternahm es, anhand dieser Quelle einen vollständigen Orchestersatz zu rekonstruieren. In dieser Form hatte das Werk am 19.9.2012 an der Opéra Royal de Wallonie Premiere. Ein frisches, jugendliches Werk voll romantischem Geist, in dem das Orchester keineswegs nur Begleiter der Solisten ist, sondern eine eigene, deutende und interpretierende Rolle übernimmt.

Ersteinspielung - Dynamic CDS7692, (2 CD), VÖ: 2.4.2014, 8007144076924

Ludwig van Beethoven - Sämtliche Werke für Klavier solo, vol. 13: Rondos und Klavierstücke, u.a. “Die Wut über den verlorenen Groschen”, “Klavierstück für Elise (revidiert 1822) - Ronald Brautigam, Fortepiano

In dieser Folge der hochgelobten Serie stellt Brautigam Rondos und Klavierstücke vor, beginnend mit dem ersten noch auf uns gekommenen Werk, einem „Rondo in C-Dur“ aus der Feder des dreizehnjährigen Beethoven, bis zu dem Stück, das oft als „letzter musikalischer Gedanke“ des Komponisten bezeichnet wird, einem „Andante maestoso in C-Dur“. De facto ist dieses Stück ein Arrangement, vielleicht von Anton Diabelli, basierend auf Sätzen eines Streichquintetts. Denn Diabellis Verlagshaus kaufte das Manuskript, datiert auf den November 1826, auf der Auktion, die Beethovens Tod am 26.3.1827 folgte, und brachte einige Jahre später das Arrangement heraus. Eine andere Rarität ist die revidierte Fassung des „Klavierstücks für Elise“ von 1822. Beethoven hatte sich entschlossen, das Stück in die Bagatellen op. 119 aufzunehmen und dafür überarbeitet. Der Beethoven-Spezialist Barry Cooper konnte 1991 eine Transkription dieser Skizzen veröffentlichen.

BIS BIS-SACD-1892, VÖ: 2.4.2014, 7318599918921

Klaviertrios - Antonín Dvorák: Dumky-Trio op. 90 - Alfred Felder: The second attention - Trio Artemis

Über das „Dumky“Trio, das bekannteste der sechs Klaviertrios aus der Feder von Dvorák, muss man sicher keine großen Worte verlieren. Anders steht es mit dem Trio „The second attention“ von Alfred Felder. Der 1950 in Luzern geborene Komponist studierte an der Musikhochschule seiner Heimatstadt sowie am Mozarteum in Salzburg. Er war Solocellist verschiedener Kammerorchester, von 1977 bis 1983 Mitglied der Festival Strings Lucerne, und konzertierte weltweit. Als Komponist erhielt er zahlreiche Kompositionsaufträge; seine Orchesterwerke wurden auf vielen Festivals gespielt. „The second attention“ ist eine Auseinandersetzung mit dem Schamanismus, mit dem sich Felder seit längerem beschäftigt. „Unser Leben spielt sich nicht nur in der Alltagswirklichkeit ab. Wir alle kennen auch die nichtalltägliche Wirklichkeit (the second attention), vor allem durch Vorahnungen, Visionen, durch Träume und Symptome.“

Gallo GAL-CD-1409, VÖ: 9.4.2014, 7619918140925

Rameau: Sixième concert en sextuor - RSO, Hermann Scherchen (6.2.1964) - Schubert: Symphonie Nr. 8 - Nordwestdeutsche Philharmonie, Hermann Scherchen (11.11.1960) - Bruckner: Symphonie Nr. 7 - Staatskapelle Schwerin, Hermann Abendroth (1951) - Beethoven: Symphonie Nr. 7 - Berliner Philharmoniker, Wilhelm Furtwängler (31.10.1943) - Beethoven: Symphonie Nr. 5 - Wiener Philharmoniker, Wilhelm Furtwängler (Februar 1954)

Nach 22 Jahren und über 655 CDs haben die Labeleigner Myriam Scherchen und René Trémine entschieden, keine weiteren Editionen mehr herauszugeben. Dies vor allem vor der fortdauernden wirtschaftlichen Krise des CD-Marktes mit ständig weiter sinkenden Absatzzahlen. Und so ist diese TAH768 die letzte Produktion. 1992 startete Tahra mit drei wichtigen Dirigenten: Hermann Scherchen, Hermann Abendroth und Wilhelm Furtwängler. Nun sind diese drei auch auf der letzten Tahra-CD mit Ausschnitten aus großen Werken zu hören. Im Booklet ist ausführlich die Geschichte des Labels nachzulesen. Nun ist es allerdings nicht so, dass mit dieser Veröffentlichung auch das „Leben“ des Labels endet: die bestehenden Produktionen werden weiterhin verkauft.

Tahra TAH768, VÖ: 16.4.2014, 3504129076818

Orchestrale Schweizer Meisterwerke - Othmar Schoeck: Festlicher Hymnus op. 64 / Ouvertüre zu “William Ratcliff” op. 29 - Adolf Brunner: Partita für Klavier und Orch. Ernst Widmer: Konzert für Klavier, Schlagzeug und Orchester op. 160 - Fali Pavri, Klavier - Somon Lowdon, Heather Corbett, John Poulter, Alan Stark, Schlagzeug - Martin Gibson, Pauken - Royal Scottish National Orchestra, Rainer Held

Die vier Werke auf dieser CD bieten einen repräsentativen Einblick in die Schweizer Musik des 20. Jahrhunderts von der Spätromantik Othmar Schoecks über den Neoklassizismus des Adolf Brunner bis zur Moderne von Ernst Widmer. Dies alles vorgestellt von Rainer Held, dem Leiter der Musikabteilung an der Pädagogischen Hochschule Luzern. Held dirigiert in ganz Europa, Russland und Japan und hat daneben viele Verpflichtungen als Juryexperte für Chor-, Orchester- und Kompositionswettbewerbe.

Guild GMCD7403, VÖ: 16.4.2014, 795754740325