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Hier stellen wir einige Neuerscheinungen unserer Partnerfirmen vor

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Bielefelder Kataloge - Nummer 1 der internationalen Plattformen für Klassische Musik mit bibliographischem Aufbau

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Benjamin Britten - Musik für Kinderchöre: A Ceremony Of Carols - Messa Brevis - Three Carols For Upper Voices - Three Two Part Songs - Friday Afternoons - Little Singers of Armenia Choir, Tigran Hekekyan

Von den fünf für diese CD ausgewählten Werken stammen drei aus Brittens früher Schaffenszeit: „Three Two-Part Songs“ (1932) schrieb Britten mit nur 18 Jahren. Es war das erste Werk, das er erfolgreich verkaufen konnte. „Friday Afternoon“ (1933-1935) hatte als Zielgruppe Amateurmusiker und -chöre. Inhalt der 12 Sätze sind Kindermärchen und -gedichte, meist sehr lustig. Die raffinierte Einfachheit der Musik und die Unterschiedlichkeit der Dichtungen gibt den Interpreten große stilistische Freiheit. „Three Carols For Upper Voices“ waren ursprünglich nicht als Set, als Einheit gedacht; sie stammen aus unterschiedlichen Schaffensperioden, aber eines gehört zu den Frühwerken. Die CD wird eingeleitet von einem der zauberhaftesten und erfolgreichsten Chorzyklus aus Brittens Feder, der „Ceremony Of Carols“. Meisterhaft fängt Britten den mystischen Zauber der Weihnacht in Arrangements mittelalterlicher Weihnachtsgesänge für Mädchenchor und Harfe ein.

VDE Gallo GAL-CD-1452, VÖ: 18.1.2017, 7619918145227

Emile Bret (1824-1891) - Romanzen und Lieder - Nathalie Constantin, Sopran - Norberto Broggini, Klavier

Die Biographie des Emile Bret weist in der Frühzeit Lücken auf. Er stammte aus Eaux-Vives (Kanton Genf). 1845 organisierte er am Genfer Konservatorium ein erfolgreiches Benefizkonzert für Arme und wird im Bericht darüber als „junger Klavierlehrer“ bezeichnet. 1850, mit 25 Jahren, wurde er zum Organisten in seiner Geburtsstadt ernannt. Er hatte einen Hang zum Glauben an Übernatürliches; den Auftrag zur Komposition eines „Te Deum“ soll ihm der Erzengel Gabriel gegeben haben. Er machte die Bekanntschaft von Giacomo Meyerbeer, der ihn verlockte, in Paris sein Glück zu versuchen. Er wurde als Komponist durchaus anerkannt; die Société des Arts et Belles Lettres zeichnete ihn für sein Schaffen mit einer Goldmedaille aus. Einer der noch vielen heute vergessenen, seinerzeit erfolgreichen Komponisten des 19. Jahrhunderts, die es zu entdecken lohnt.

VDE Gallo GAL-CD-1489, VÖ: 18.1.2017, 7619918148921

Reynaldo Hahn - Sämtliche Klavierwerke - Alessandro Deljavan, Klavier

Diversen unerschrockenen Interpreten, die sich nicht scheuen, neuen Pfaden zu folgen, ist seit einigen Jahren eine Wiederentdeckung der reizvollen Musik von Reynaldo Hahn zu verdanken. Hahn, zu Hause in allen kunstliebenden Pariser Salons, war Lieblingsschüler Massenets gewesen. Schnell machte sich Hahn, der sich schon als Achtjähriger als Komponist versucht hatte, einen Namen als Schöpfer erfolgreicher Opern wie interessanter Kammermusik und als Liedkomponist. Darüber geriet sein Klavierwerk etwas in den Hintergrund, obwohl er sich in seinen Kompositionen für das Klavier so persönlich äußerte wie sonst kaum einmal. Die neue Gesamtaufnahme durch Deljavan bietet alle derzeit erreichbaren Kompositionen, angefangen in der Kinderzeit bis zum Spätwerk. Hier vorgetragen von einem der derzeit interessantesten italienischen Pianisten, dessen internationale Karriere Mitte der 1990er Jahre begann, der mittlerweile eine Diskographie von bereits über 30 Alben vorgelegt hat und derzeit Professor am Konservatorium von Bari ist.

Aevea AE15001, (4 CD), VÖ: 25.1.2017, 0634065037048

Tides of Life - Lieder von Johannes Brahms, Samuel Barber, Hugo Wolf und Franz Schubert - Thomas Hampson, Bariton - Amsterdam Sinfonietta, Candida Thompson

Im Februar 2014 tourten die Interpreten durch 12 europäische Konzerthallen mit einem einzigartigen Programm: neuen Arrangements von Liedern von Brahms, Schubert und Wolf aus der Feder von David Matthes. Der griff dabei eine im 19. Jahrhundert viel und gern geübte Praxis wieder auf: zu Liedern, die eigentlich eine Klavierbegleitung vorsahen, einen Orchestersatz und damit ein ganz neues Genre zu schaffen: das Orchesterlied. Komponisten wie Mahler, Berlioz, Wolf, Liszt, Reger und Strauss erwiesen auf diese Weise ihren Vorgängern wie Schubert und Schumann ihre Reverenz. Diese CD feiert die jahrelange Zusammenarbeit zwischen der Amsterdam Sinfonietta und Thomas Hampson, indem sie einem neuen Publikum das großartige Liedrepertoire in einer neuen, farbenreichen Weise bietet.

Channel Classics CCS38917, VÖ: 25.1.2017, 723385389170

Allan Pettersson - Symphonie Nr. 14 (1978) - Norrköping Symphony Orchestra, Christian Lindberg - mit Bonus-DVD „Sången om livet“ (Der Gesang des Lebens) – eine zweistündige Dokumentation über Allan Pettersson, produziert für SverigesTelevision (SVT)

Erst ein Jahr nach dem Tod des Komponisten, 1981, erlebte die 14. Symphonie ihre Uraufführung. Wie viele ihrer Vorgängerinnen ist die 14. in einem einzigen, riesenhaften Satz geschrieben und erfordert umfangreiches Orchesterpersonal, nicht zuletzt in einer sehr ausgeweiteten Schlagzeug-Abteilung. Und doch unterscheidet sie sich von anderen Symphonien Petterssons. So wendet er hier wesentlich konsequenter als in anderen Werken die Zwölftontechnik an, die er bei René Leibowitz Anfang der 1950er Jahre im Studium kennen gelernt hatte. Als roten Faden durchzieht die Symphonie die Melodie des Liedes „Klokar och knythänder“ (Weise Männer und verschränkte Hände), die nicht weniger als fünf Mal zitiert wird. Die Aufnahme wird um eine DVD mit einer zweistündigen Dokumentation über Pettersson ergänzt, die nach dem Tod des Komponisten entstand (mit englischen Untertiteln).

BIS BIS-SACD-2230,  VÖ: 1.2.2017, 7318599922300

Wolfgang Amadeus Mozart - Serenade Nr. 9 D-Dur, K 320 (PosthornSerenade) - Zwei Märsche in D-Dur, K 335 - Serenade Nr. 13 G-Dur, K 525 (Eine kleine Nachtmusik), mit ergänzendem Menuett aus dem Streichquartett G-Dur, K 80 - Die Kölner Akademie, Michael Alexander Willens

Nach der Gesamtaufnahme der Klavierkonzerte Mozarts mit Ronald Brautigam am Fortepiano beginnt die Kölner Akademie unter Michael Alexander Willens nun ein auf vier Alben angelegtes Projekt mit weiteren Orchesterwerken Mozarts. Den Anfang machen zwei der beliebtesten Serenaden. Serenaden spielten eine große Rolle im Salzburger Musikleben; sie beginnen stets mit einem Marsch, dem sich acht oder neun weitere Sätze anschließen. Mozart dürfte dieses Genre schon als Kind geradezu in sich aufgesogen haben. Und so umfasst sein Werkverzeichnis denn auch nicht weniger als 13 Serenaden verschiedener Art. Darunter die Nr. 9, die Posthorn-Serenade, so genannt nach einem Hornsolo in einem der Sätze. Aber durchgehend spielen die Bläser in dieser Serenade eine hervorgehobene Rolle. Ganz anders besetzt ist die letzte Serenade, die Mozart schrieb, die „kleine Nachtmusik“, die nur auf Streicher vertraut. Wahrscheinlich für eine sehr viel intimere Aufführungssituation geschrieben als die Posthorn-Serenade. In Mozarts Katalog umfasst sie zwar fünf Sätze, aber da das erste Menuett mit Trio verloren gegangen ist, werden heute üblicherweise nur vier Sätze gespielt. Willens hat hier den Versuch unternommen, das Werk um eine Adaption des Menuetts aus Mozarts erstem Streichquartett in G-Dur zu ergänzen, um die Fünfsätzigkeit wieder herzustellen.

BIS BIS-SACD-2244, VÖ: 1.2.2017, 7318599922447

Portrait Lutz-Werner Hesse (*1955) - Toccata visionaria für Orgel op. 71 - Elegie für Cello solo op. 55 - Mondlieder für Bariton und Klavier op. 49 - Drei Ostergesänge op. 69 - Epigramm für Flöte und Klavier op. 48 - The cloud-capp‘d tow‘rs für Chor und großes Orchester op. 76 - Wolfgang Abendroth, Orgel - Susanne Müller-Hornbach, Cello - Thilo Dahlmann, Bariton/Matthias Wierig, Klavier - Ensemble Clear Voices - Dirk Peppel, Flöte/Jee-Young Phillips, Klavier - Opernchor der Wuppertaler Bühnen - Sinfonieorchester Wuppertal, Aleksandar Markovic

SACD Binaural 3D/CD Binaural 3D - Lutz-Werner Hesse studierte Schulmusik und Komposition bei Günter Fork und Jürg Baur an der Kölner Musikhochschule sowie Musikwissenschaft, Lateinische Philologie und Alte Geschichte an der Universität zu Köln. Seit 1984 ist er hauptamtlicher Dozent, heute Professor und Geschäftsführender Direktor am Standort Wuppertal der HfMT Köln. Von 1997 bis 2011 war er Vorsitzender der „Bergischen Gesellschaft für Neue Musik“, die in den Jahren 1995 bis 2010 die „Bergische Biennale für neue Musik“ veranstaltete. Seit 2004 ist er Vorsitzender der „Konzertgesellschaft Wuppertal“, des Fördervereins für das Sinfonieorchester Wuppertal. Zu seiner kompositorischen Arbeit sagt Lutz-Werner Hesse folgendes: „Komponieren ist mir ein ganz wesentliches Bedürfnis und eine Möglichkeit, mich auszudrücken. Komponieren gehört zu meinem Leben und eröffnet mir im Schaffensprozess ungeahnte Räume. Diese einem Publikum zugänglich und verständlich zu machen ist mein Ziel. Wichtig ist für mich, nur das zu schreiben, was man auch hören kann. Abstrakte und (zu) komplizierte Strukturen interessieren mich daher nicht, umso mehr organische Prozesse, die nachvollzogen werden können. Dabei geht es mir weniger um ein intellektuelles Nachvollziehen, als vielmehr um ein wachsames (emotionales) Nacherleben. Nur dann kann die Musik die Wirkung entfalten, die ihrer ganz speziellen Kraft angemessen ist“.

Musicaphon M55725, VÖ: 8.2.2017, 4012476557250

Early Transcriptions - Marcello/Bach: Konzert in d, BWV 974 - Händel/Liszt: Sarabande und Chaconne - Bach/Busoni: Aus der Partita Nr. 2 für Violine solo: Chaconne - Mozart/Liszt/Howard: Fantasie über Themen aus „Le Nozze di Figaro“ und „Don Giovanni“ - Mariam Batsashvili, Klavier

Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts gehörten Improvisation und Variation schon vorhandener Musik zum selbstverständlichen Handwerkszeug der Virtuosen. Heute dagegen wird notengetreu musiziert und versucht, sich so tief wie möglich in die Gedankenwelt des Komponisten zu versenken. Aber die Interpreten werden reduziert auf das Geschriebene. Diese CD zeigt, wie es früher auch anders ging, und Mariam Batsashvili ist eine Künstlerin, die diese Lebendigkeit des variierenden Musizierens hervorragend darzustellen versteht. Die aus Georgien gebürtige Pianistin gewann 2014 als erste Frau die Internationale Franz Liszt Competition in Utrecht. Seitdem ist sie extensiv auf Konzerttour, die sie schon in über 30 Länder führte. Die Stipendiatin der Deutschen Stiftung Musikleben wurde von der European Concert Hall Organisation als „Rising Star“ 2016/17 gekürt, was Konzerte in 21 der bedeutendsten europäischen Musikzentren zur Folge haben wird.

Cobra Records COBRA0056, VÖ: 8.2.2017, 8713897903966

Ticho Parly singt Wagner - Szenen und Arien aus Lohengrin, Tannhäuser, Parsifal, Die Walküre, Siegfried und Götterdämmerung + Arien aus Beethovens Fidelio und Webers Freischütz - Ticho Parly, Tenor - Orchester der Deutschen Oper Berlin, Peter Maag

Ticho Parly wurde als Frederick Christiansen in Kopenhagen geboren, wo er schon als Kind in einer Theatertruppe sang. Wie sein Kollege Lauritz Melchior begann er seine Karriere als Bariton. Um sein Gesangsstudium zu finanzieren, arbeitete er mehrere Jahre in einem Reisebüro, studierte nebenbei auch noch Medizin und lernte Sprachen. Nach einigen Jahren in den USA war er ab 1959 am Theater in Aachen engagiert. Es folgten Engagements in Wuppertal und Kassel, wo er erstmals in Wagner-Rollen zu hören war. 1963 debütierte er in Bayreuth in den Meistersingern. Diese Aufnahme zeigt die ganze Bandbreite der Ausdrucksfähigkeit eines aufstrebenden Heldentenors, der in Wagner-Opern bald in ganz Europa und den USA zu hören war. Später lebte und unterrichtete er in Seattle. Parly starb dort 1993 mit 64 Jahren.

Eloquence ELQ4822867, VÖ: 22.2.2017, 0028948228676

A Tribute to J. S. Bach - Johann Sebastian Bach: Sinfonia aus Kantate 29 (arr. A. Guilmant) - Chaconne f. Violine solo (arr. W. Middelschulte)
Echo a. d. Partita h-Moll (Arr. S. Karg-Elert) - Zweistimmige Inventionen E-Dur, A-Dur (Arr. M. Reger) - Franz Liszt: Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen - Max Reger: Fantasie und Fuge über BACH op. 46 - Kristian Krogsøe, Orgel der Kathedrale zu Aarhus

Bach, gesehen durch die Brille der Romantiker und Spätromantiker. Die Orgel der Kathedrale von Aarhus, 1730 vom Schnitger-Schüler Lambert Daniel Kastens gebaut und später von 43 auf 84 Stimmen verdoppelt, verfügt neben der schlanken barocken Disposition über hinreichend viele Register, die sich zu romantischen Klangfärbungen eignen. Sie ist daher zur Wiedergabe dieses romantisch gefärbten Bach gut geeignet. Der 1982 geborene Kristian Krogsøe wurde 2007 zum Kathedralorganisten ernannt; sein Konzertdebüt gab er im Berliner Dom (weil er seinerzeit an der Berliner Universität der Künste studierte). Als Solist mit Orchester spielte er bereits das Orgelkonzert von Poulenc, den Orgelpart in Mahlers 8. und Saint-Saëns‘ 3. Symphonie, an der Berliner Staatsoper den Orgelpart in Busonis Oper Doktor Faust.

Danacord DACOCD773, VÖ: 22.2.2017, 5709499773000