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Hier stellen wir einige Neuerscheinungen unserer Partnerfirmen vor

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Bielefelder Kataloge - Nummer 1 der internationalen Plattformen für Klassische Musik mit bibliographischem Aufbau

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Bernd Alois Zimmermann (1918-1970)und das symphonische Spätwerk: Concerto pour violoncelle et orchestre Musique pour les soupers du Roi Ubu Stille und Umkehr + Elke Heidenreich: Sicher auf dem Seil der Musik über die Abgründe des Daseins + Mirjam Wiesemann im Gespräch mit York Höller + B. A. Zimmermann im Gespräch mit Heinz Josef Herbort - Jan-Filip Tupa, Cello - Sascha Reckert, Philipp Marguerre, Glasharfe -, Bernhard Kontarsky

(Künstler im Gespräch vol. 8) - Ich bin überzeugt, dass all diese Dinge, die ja sehr komplexe Vorgänge sind, so angelegt sind, dass jeder Hörer, ganz gleichgültig, welcher intellektuellen und sozialen Schicht er angehört, irgendwo (…) gepackt wird. Diese O-Töne von Bernd Alois Zimmermann (SACD2) sind einem von Cybele restaurierten Gespräch zwischen ihm und Prof. Herbort entnommen, das 1968 in Zimmermanns Haus stattfand und dessen Auszüge hier erstmals veröffentlicht werden. - Bernd Alois Zimmermann – Da ist zum einen sein in mancher Hinsicht extrem aufwändig zu realisierendes symphonisches Werk, das unter anderem äußerst selten eingesetzte Instrumente verwendet, wie zum Beispiel die Glasharfe im Concerto pour violoncelle et orchestre en forme de ,pas de trois’ (erstmals auf Tonträger mit Glasharfe eingespielt) sowie das Cymbalom (eine Art Hackbrett). Zum anderen musste Zimmermann schreckliche Kriegserlebnisse verkraften, die ihn als sensiblen, tiefgründigen Menschen nachhaltig traumatisiert hatten. York Höller, Zimmermanns letzter Schüler, studierte bei Zimmermann genau in den Jahren, in denen dessen symphonische Spätwerke entstanden. Höller erinnert sich in seinem Gespräch mit Mirjam Wiesemann (SACD 2 & 3) an Ereignisse und Eindrücke aus diesen letzten Jahren des Komponisten – so erlebte Höller auch die Entstehung des Roi Ubu hautnah mit (SACD 1). Am Ende von SACD 1 hören Sie ein „modernes Märchen“ von Elke Heidenreich, das von der Autorin eigens für den Roi Ubu für Cybele eingesprochen wurde. Bei den Interpreten ist die Idealbesetzung für Zimmermanns komplexe Werke versammelt: Unter der Leitung von Bernhard Kontarsky läuft das RSO Stuttgart zur Bestform auf. In Zimmermanns Cellokonzert eröffnen sich dem Hörer mithilfe des Ausnahme-Cellisten und Zimmermann-Experten Jan-Filip Tupa und dem Glasharfenduo sinfonia di vetro Klangwelten, die man so noch nie zu hören bekommen hat.

Cybele CYBKIG008,  (3 SACD), VÖ: 3.5.2017, 809548018023

Kantorin Sofia Falkovitch singt Lieder von Fauré, Bizet, Ravel, Rimski-Korsakow und hebräische geistliche Gesänge - Sofia Falkovitch, Mezzosopran - Orchestre de chambre Les Illuminations, Gabriel Bourgoin

Zum ersten Mal singt eine Kantorin in Frankreich jüdische geistliche Musik, begleitet von einem Kammerorchester. Für die Künstlerin und Kantorin Sofia Falkovitch ist die Überlieferung und Verbreitung dieser musikalischen Schatzkammer vergangener Generationen von größter Bedeutung. Sie ist die erste in Europa ausgebildete und ordinierte Kantorin und bis heute die einzige in Frankreich. Ihr Repertoire reicht vom Barock bis zur Gegenwartsmusik, wobei sie natürlich besonders auf geistliche Musik spezialisiert ist. Interkultureller und interreligiöser Dialog sind ihr besondere Anliegen bei ihrer Arbeit.

Calliope 1742, VÖ: 3.5.2017, 3760039833136

Mieczyslaw Weinberg (1919-1996) - Sonaten für Violine solo: Nr. 1 op. 82 - Nr. 2 op. 95 - Nr. 3 op. 126 - + Alfred Schnittke: Fuge für Violine solo - Renate Eggebrecht, Violine

(Violin Solo vol. 9) - Alle drei Violinsolosonaten von Mieczyslaw Weinberg auf einer CD zu vereinen, macht unbedingt Sinn, kommen die direkten Verbindungen zwischen der Musik und den Lebensumständen des russischen Komponisten dadurch doch umso plastischer zur Geltung. „Viele meiner Werke“, so bemerkte Weinberg, „befassen sich mit dem Thema des Krieges. Dies war leider nicht meine eigene Wahl. Es wurde mir von meinem Schicksal diktiert, vom tragischen Schicksal meiner Verwandten. Ich sehe es als meine moralische Pflicht, vom Krieg zu schreiben, von den Gräueln, die der Menschheit in unserem Jahrhundert widerfuhren.“ Weinbergs erste Violinsonate datiert von 1964. Zwar waren seine existenziellen Nöte zu dieser Zeit einer gewissen Konsolidierung und Sicherheit gewichen, von einer glücklichen Phase kann indes keine Rede sein. Die Erinnerungen an einschneidende Ereignisse seines Lebens zeigten ungebrochen ihre Präsenz an, und an der Isolation Weinbergs und der mangelnden öffentlichen Wahrnehmung seiner Werke hatte sich bis dato fast nichts geändert. 1967, ein Jahr bevor er seine mittlerweile gerühmte Oper „Die Passagierin“ vollendete, hatte sich Weinberg erneut der Solosonate zugewandt. Die Nummer 2 knüpft zum einen in ihrer Komplexität an die Nr. 1 an, ja, steigert diese noch. Zwölf Jahre später, 1979, entstand Weinbergs dritte und letzte Sonate für Violine solo. Das in einem Satz durchkom¬ponierte Werk ruft ein ebenso bedrückendes wie berückendes Wechselbad emotionaler Regungen hervor. Es gönnt dem Hörer auf der „Reise“ durch spröde Klangwelten kaum eine Entspannung, kaum eine Ruhepause – und beschert in der Interpretation von Renate Eggebrecht zugleich klanglichen Hochgenuss.

Troubadisc TRO-CD01450, VÖ: 24.5.2017, 4014432014500

I Musici - Die Columbia-Aufnahmen 1953/54 mit Werken von Pergolesi, Corelli, Martini, Tartini, Galuppi, von Wassenaer, Gabrieli, Marcello, Albinoni und Vivaldi

Erstveröffentlichung auf CD - Das nach dem 2. Weltkrieg gegründete Ensemble begann seine Karriere als „I Musici di Roma“. Gegründet wurde es von Studenten der Academia Nazionale di Santa Cecilia. Das Repertoire bestand vorwiegend aus italienischer Barockmusik. Stets musizierte das Ensemble allerdings auf modernen Instrumenten und stand der heute so akzeptierten und praktizierten historischen Aufführungspraxis lange Zeit sehr skeptisch gegenüber. Doch schon Arturo Toscanini war von den zupackenden, straffen Interpretationen der I Musici begeistert. Diese Box enthält die besten Aufnahmen des weltbekannt gewordenen Ensembles für British Columbia, bisher nicht auf CD veröffentlicht. Es handelte sich um italienisches Repertoire, das nur zum Teil später noch einmal für Philips eingespielt wurde.

Urania Arts WS121361, (3 CD), VÖ: 24.5.2017, 8051773573613

Camille Saint-Saëns - Sämtliche Kammermusik mit Bläsern: Septuor op. 65 / Romanze für Horn und Klavier / Tarantelle /Le Cygne / L‘Éléphant / Romanze für Flöte und Klavier / Cavatine für Posaune und Klavier/ Klarinettensonate / Fagottsonate / Oboensonate u.a. - Solisten des Orchestre de Paris - Pascal Godart, Laurent Wagschal, Klavier

Die vollständige Kammermusik mit Bläsern, Holz- wie Blechbläsern, aus der Feder von Saint-Saëns belegt, dass er der eigentliche Urheber der weltberühmt gewordenen französischen Bläsertradition gewesen ist. In einem Jahrhundert, das vornehmlich von deutscher Orchesterromantik geprägt war, hob er die Blasinstrumente auf dasselbe Level wie die Violine und das Klavier. Am Ende seines Lebens, im Alter von 85 Jahren, kam er nochmal auf die Sonaten für Bläser zurück. Die drei 1921 geschriebenen Werke weisen voraus auf die „Groupe des Six“, insbesondere auf Poulenc. Und so gesehen ist er am Lebensende auch ein Innovator gewesen. (Diese Aufnahme war schon einmal unter der Katalognummer INDE010 erhältlich).

Indésens INDE090, (2 CD), VÖ: 31.5.2017, 3760039831064

Mallorca Edition: Historische Orgeln mit Werken von Soler, Scarlatti, Lidón, Aguilera de Heredia, Bruna + Mirjam Wiesemann im Gespräch mit Gerhard Grenzing und Martin Schmeding - Martin Schmeding, Orgel

Die Jordi Bosch-Orgel von St. Andreu in Santanyí (Mallorca), gebaut 1762 von einem der bedeutendsten Orgelbauer des iberischen Raumes, Jordi Bosch, zählt zu den schönsten 10 Orgeln Europas. Ihre legendäre Geschichte, die einzigartige klangliche und die architektonische Gestalt machen sie zu einem Instrument, das in dieser Form unvergleichlich ist, nicht nur wegen der ihr innewohnende größten Mixtur der Welt (25 Pfeifen pro Taste). Angesteckt durch die Faszination von Ort, Kirchraum und Orgel haben der mehrfach preisgekrönte Organist Martin Schmeding und Ingo Schmidt-Lucas vom Label Cybele Records hier nun im Anschluss an ihre vielbeachtete 17-teilige Max-Reger-Edition ein weiteres besonderes und umfassendes Aufnahmeprojekt auf sechs SACDs mit einer Gesamtdauer von 7,5 Stunden realisiert. Zusätzlich zu den Musik-Einspielungen sind zwei Gespräche auf SACD6 enthalten: Mirjam Wiesemann spricht mit Orgelbauer Gerhard Grenzing in seiner Werkstatt in El Papiol (Barcelona) und mit Prof. Martin Schmeding an der historischen Jordi Bosch-Orgel in Santanyí. Die im Jahr 2011 an der historischen Jordi Bosch-Orgel in Santanyí, an der historischen Gabriel Thomàs-Orgel in Campos sowie an der historischen Mateu Bosch-Orgel in Sencelles produzierten SACDs repräsentieren fünf Komponisten, die zwischen 1561 und 1827 gelebt haben: In Santanyí wurden Werke von Padre Antonio Soler, Domenico Scarlatti und José Lidón auf 3 SACDs eingespielt, in Campos Werke von Aguilera de Heredia (1 SACD) sowie in Sencelles Werke von Pablo Bruna (1 SACD). Jeder Komponist wird dabei mit einer gesonderten SACD vorgestellt und ausführlich gewürdigt. Bisher sind die Werke der spanischen Frühklassik und die Orgel von Santanyí im deutschen Sprachraum aber auch international im Verhältnis zu ihrer großen Bedeutung relativ wenig mit CD-Aufnahmen vertreten. Nach der Restaurierung der Jordi Bosch Orgel und der Rekonstruktion der Mixtur und Posaune in den 1980er Jahren hat Gerhard Grenzings Sohn Daniel im Jahre 2011 eine gründliche Reinigung und Stimmung des Instruments ausgeführt, so dass die Aufnahmen eine Klangqualität erreicht haben, die das Instrument in Santanyí in seinem vollen Glanz erstrahlen lässt.

Cybele CYB001404, (6 SACD), VÖ: 31.5.2017, 809548015022

Dem Himmel zu Ehren - Musik für vier Trompeten, Pauken und Orgel von Telemann, Bach, Lully, Peerson, Praetorius, Mendelssohn, Bizet, Rheinberger und Lefébure-Wély - Pfeiffer-Trompeten-Consort

(Festliches Trompetenkonzert vol. 7) - Nicht ganz von ungefähr stand Georg Philipp Telemann Pate beim Titel der vorliegenden CD. Im Jahr seines 250. Todestages hat sich das Pfeiffer-Trompeten-Consort besonders mit dem Schaffen eines der produktivsten Komponisten der Musikgeschichte beschäftigt. Eine Vielzahl seiner Kompositionen ist bis heute unveröffentlicht, für uns ein Ansporn, Werke einzuspielen, die es bis heute so nicht zu hören gibt. Ein besonderer Reiz lag für das Ensemble auch darin, ursprünglich für Tasteninstrumente geschriebene Musik der englischen Renaissance zu durchforschen, die wir für geeignet halten, um sie mit Trompeten, Orgel und Schlagwerk in einem neuen Klanggewand zu präsentieren. So sind auch hier glanzvolle Arrangements entstanden, die dem Hörer den Farbenreichtum und die Lebendigkeit dieser teilweise über 400 Jahre alten Musik auf fast unterhaltsame Art neu erfahren lassen. Ebenso haben wir in der Orgelliteratur des 19. Jahrhunderts passende Stücke gefunden, die in ihrem ohnehin schon klangprächtigen Charakter mit unserem Instrumentarium stimmungsvoll erweitert werden. Die CD zeigt wieder einmal die ganze Bandbreite des Ensembles: Neben festlich-virtuoser Musik in wechselnden Besetzungen wird auch die lyrische Seite der Trompete präsentiert, außerdem ist die Pauke in zwei neu geschaffenen Arrangements als Soloinstrument zu hören. Komplettiert wird die Einspielung mit zwei stilgerechten und repräsentativen Solostücken aus dem umfangreichen Repertoire der Orgelmusik. Somit hat das Pfeiffer-Trompeten-Consort auch mit der vorliegenden Aufnahme das Ziel verfolgt, ähnlich wie in seinen Konzerten ein abwechslungsreiches Programm mit vielen, teilweise bisher unbekannten Schätzen zusammenzustellen und damit einen eigenen Beitrag zum Telemann-Jahr und darüber hinaus zu leisten.

Cantate C58052, VÖ: 7.6.2017, 4012476580524

Igor Strawinsky - Musik für Violine, vol. 1: Pastorale - Prélude et Ronde des princesses, Berceuse und Scherzo aus L’oiseau de feu - Chanson russe aus Mavra - Danse russe aus Petruschka - Suite für Violine und Klavier (arr. aus Pulcinella) - Duo concertant - Airs du rossignol und Marche chinoise aus Le rossignol - Rouget de Lisle, arr. Strawinsky: La Marseillaise für Violine solo - Ilya Gringolts, Violine
Peter Laul, Klavier

In seiner Autobiographie bekannte Strawinsky, er habe am Zusammenklang von Streichern und Klavier wenig Gefallen gefunden. Dass er diese Meinung später änderte und eine ganze Reihe von Werken für Violine und Klavier entstanden, ist das Verdienst des Geigers Samuel Duschkin. Strawinskys Verleger hatte die beiden zusammen gebracht; er wollte Strawinsky davon überzeugen, ein Violinkonzert zu schreiben. Und das funktionierte: die Zusammenarbeit beider blieb über die Premiere des Violinkonzerts 1931 hinaus bestehen, und Duschkin und Strawinsky gingen sogar gemeinsam mit einem Recital auf Tournee. Allerdings kam es nur zu einer Originalkomposition, dem Duo concertant. Ansonsten bearbeitete Strawinsky eigene Werke. Einige davon waren auch gar nicht für Duschkin gedacht, sondern schon in den 1920er Jahren für Paul Kochanski entstanden.

BIS BIS-SACD-2245, VÖ: 7.6.2017, 7318599922454

Russische Emigranten - Sergej Rachmaninow: Sonate Nr. 2, op. 36 / Variationen über ein Thema von Corelli, op. 42 - Elena Firsova: For Alissa, op. 102 - Alissa Firsova: Lune Rouge, op. 13 - Dmitri Smirnow: Sonate Nr. 6 „Blake Sonata“, op. 157 - Alissa Firsova, Klavier

Im Dezember 1917 musste Rachmaninow Hals über Kopf Moskau verlassen – und kam nie mehr zurück. Rund 60 Jahre später fanden sich die Komponisten Firsova und Smirnow auf einer Blacklist (neben fünf anderen, darunter Sofia Gubaidulina). Nach zehn schwierigen Jahren verließen sie kurz vor dem Zusammenbruch der Sowjetunion Russland und ließen sich mit ihren zwei Kindern in London nieder. Eines dieser Kinder ist Alissa Firsova, die zu einer der bedeutendsten Komponistinnen ihrer Generation in England aufstieg. Als gleichermaßen begabte Pianistin stellt sie hier ihr Debutalbum vor und startet gleich mit einer Rarität: Rachmaninows 2. Sonate in der sehr selten gespielten Originalfassung von 1913.

Vivat VIVAT109,  VÖ: 14.6.2017, 0797776037391

Dragon Quartet - Franz Schubert: Quartett d-Moll D810 „Der Tod und das Mädchen“ - Antonin Dvorak: Quartett Nr. 12 F-Dur op. 96 „Amerika“ - Dragon Quartet

2012 schlossen sich vier junge, gefeierte chinesische Musiker zum Dragon Quartet zusammen. Geiger Ning Feng und Cellist Quin Liwei, beide international etablierte Solisten, hatten die Idee dazu, nachdem sie eine ganze Konzertserie gemeinsam absolviert hatten. Zu ihnen stießen Wang Xiaomao, Konzertmeister des Orchesters des chinesischen Nationalballetts, und der Bratscher Zheng Wenxiao, Solobratscher des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks. Das Quartett tritt weltweit auf; im Programm finden sich die klassischen Meisterwerke der Quartettliteratur ebenso wie zeitgenössische Musik, insbesondere – natürlich – aus der Feder chinesischer Komponisten.

Channel CCS39417,  VÖ: 14.6.2017, 723385394174

Die Stimme der Pilar Lorengar - Arien aus Opern von Mozart, Puccini, Verdi, De Falla, Wagner, Granados, Turina - Pilar Lorengar, Sopran - London Philharmonic Orchestra - Orchestre de la Suisse Romande - Jesús Lopez-Cobos

Die spanische Sopranistin war jahrzehntelang der Liebling nicht nur des Berliner Publikums (sie gehörte bis zu ihrem Karriereende zum Stamm der Deutschen Oper Berlin). Weltweit wurde sie gefeiert für ihren strahlenden Sopran, der bis ins Alter nichts von seiner jugendlichen Frische und mühelos erreichten Höhe verlor. Auf Ausflüge in das dramatische italienische Fach hat Pilar Lorengar sehr bewusst verzichtet. Angebote, die Aida oder die Amelia in Un ballo in maschera zu singen, hat sie wiederholt abgelehnt und damit ihrer Stimme Überanstrengungen und Verschleiß erspart. Dennoch ist sie im Laufe der Jahre an allen wichtigen Opernhäusern der Welt aufgetreten.1961 trat sie erstmals in Salzburg im Idomeneo auf, an der New Yorker Metropolitan Opera debütierte sie 1966 als Don Giovannis Donna Elvira. Zwischen 1966 und 1982 hat sie in der Metropolitan Opera 16 Partien ihres Repertoires in mehr als 150 Aufführungen gesungen. Sie ist in Wien und Mailand, London und Paris aufgetreten und war wiederholt beim Glyndebourne Festival zu hören. Mehrere Tourneen führten sie auch nach Japan. Auf dem Konzertpodium hat sie Liederabende gegeben, in denen sie gerne neben Lieder von deutschen und französischen Komponisten Lieder spanischer Komponisten stellte. Zudem gastierte sie vielfach in Konzerten der großen Sinfonieorchester: Sie war bei den Berliner Philharmonikern ebenso ein gefragter Gast wie bei den Wiener Philharmonikern. Mit nur 68 Jahren starb Pilar Lorengar 1996 in ihrer Wahlheimat Berlin nach schwerer Krankheit.

Eloquence ELQ4807840,  VÖ: 21.6.2017, 0028948078400

Spanische Romanzen von Milán, Milarte, Daza, Pisador, Ermuda, Vasquez, Mudarra, Narváez, Granados und Volkslieder - Pilar Lorengar, Sopran - Siegfried Behrend, Gitarre - Alicia de Larrocha, Klavier

Die spanische Sopranistin war jahrzehntelang der Liebling nicht nur des Berliner Publikums (sie gehörte bis zu ihrem Karriereende zum Stamm der Deutschen Oper Berlin). Weltweit wurde sie gefeiert für ihren strahlenden Sopran, der bis ins Alter nichts von seiner jugendlichen Frische und mühelos erreichten Höhe verlor. Auf Ausflüge in das dramatische italienische Fach hat Pilar Lorengar sehr bewusst verzichtet. Entsprechende Angebote hat sie wiederholt abgelehnt und damit ihrer Stimme Überanstrengungen und Verschleiß erspart. Auf dem Konzertpodium hat sie Liederabende gegeben, in denen sie gerne neben Lieder von deutschen und französischen Komponisten Lieder spanischer Komponisten und spanische Volksmusik stellte. Hier ist sie zu hören im Zusammenspiel mit Siegfried Behrend bei einem Ausflug in die spanische Musik der Renaissance und des Barock. Umter Begleitung der Pianistin Alicia de Larrocha singt sie von Enrique Granados die „Tonadillas en estilo antiquo“ und die „Colección de canciónes amatorias“, beides Sammlungen, in denen Granados auf spanische Volksmusik Bezug nimmt.

Eloquence ELQ4825944, (2 CD), VÖ: 21.6.2017, 0028948259441