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Bielefelder Kataloge - Nummer 1 der internationalen Plattformen für Klassische Musik mit bibliographischem Aufbau

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nine and fifty swans - Vertonungen von Gedichten von William Butler Yeats - Roland Kunz, Countertenor und Klavier - Sebastian Hess, Cello

Immer wieder tritt Roland Kunz neben seiner Tätigkeit als „klassischer“ Countertenor in Zusammenarbeit mit Ensembles wie dem Balthasar-Neumann-Ensemble auch als Schöpfer von Gesamtkunstwerken hervor, die er mit seinem Ensemble Orlando Circle aufführt. Sein Ziel ist es, die oft künstlichen Grenzen zwischen Klassik und Moderne mit seinen außergewöhnlichen Projekten zu überschreiten. Er entwickelt dabei einen ganz eigenen Stil, den er als „Neue Vergangenheit“ bezeichnet – daher der Labelname. Jetzt hat er zusammen mit dem Cellisten Sebastian Hess zehn Gedichte des Literaturnobelpreisträgers William Butler Yeats vertont, angeregt von der Melodik in dessen Lyrik. „Texte klingen wie Musik, Worte erzeugen Melodien, Verse geben den Rhythmus und das Ganze beginnt im Kopf zu singen“, sagt Roland Kunz. Nine and fifty swans ist nicht nur eine Aneinanderreihung von Songs, sondern ein bewusst gestalteter Zyklus mit Instrumentalsätzen am Anfang, in der Mitte und am Schluss.

NewPast NP1009, VÖ: 11.2.2015, 4260242350097

Jüdische Barockmusik aus Amsterdam - von Lidarti, Mani, Rossi Ebreo, Caceres, Cervetto, Uccellini, Apollo Ensemble, David Rabinovich

Die Quelle zu den meisten hier eingespielten Werken findet sich in der Ets Haim Bibliothek der portugiesischen Synagoge in Amsterdam. Die wurde 1675 von jüdischen Immigranten aus Spanien und Portugal erbaut und war seitdem Zufluchtsort, um Verfolgungen und der Inquisition zu entgehen. Die sephardischen Juden begründeten eine neue Kongregation. Musik wurde zu einem wichtigen Medium, zu einem Bindeglied zwischen Menschen, die sich aus ganz verschiedenen kulturellen Herkünften in dieser neuen Gemeinde zusammen gefunden hatten. Insbesondere instrumental begleitete Kantaten wurden zu einem festen Bestandteil des religiösen Lebens. Über die Komponisten ist nur wenig bekannt. Abseits von Salomon Rossi und Marco Uccellini, deren Sonaten die Vokalbeiträge der anderen voneinander trennen.

Centaur CRC3348, VÖ: 11.2.2015, 044747334820

Verdiana - Werke von Lovreglio, Verdi, Mangani, Sebastiani, Cappelli, Leonesi, Bassi - Luigi Magistrelli, Klarinette - Claudia Bracco, Klavier

Diese CD bietet Beispiele für Transkriptionen beliebter Arien aus Verdi-Opern für die wegen ihres gesanglichen Ausdrucks nicht minder beliebte Klarinette, teils vom Komponisten selbst erstellt, teils von Klarinettisten des 19. Jahrhunderts sich selbst auf den Leib geschrieben. Kaum ein Instrument eignet sich so gut zum Austausch gegen die menschliche Stimme, denn die Klarinette kann sowohl brillant auftrumpfen wie auch tiefe Trauer und Melancholie ausdrücken.

Urania LDV14020, VÖ: 18.2.2015, 8051773570209

Klavierkonzerte gespielt von Arturo Benedetti Michelangeli - Haydn: Nr. 11 d-Moll - Orchestra Sinfonica della RAI, Mario Rossi - Mozart: Nr. 15 B-Dur KV 450 - Orch. Sinf. della RSI, Hermann Scherchen - Beethoven: Nr. 5 Es-Dur op. 73 - Orch. Sinf. della RAI, Massimo Freccia - Schumann: Konzert a-Moll op. 54 - Orch. Sinf. della RSI, Hermann Scherchen - Ravel: Konzert G-Dur - Orch. Sinf. della RAI, Nino Sanzogno

In der schmalen Diskographie Arturo Benedetti Michelangelis nehmen die Klavierkonzerte einen größeren Raum ein als die Werke für Klavier solo. Die zwischen 1956 und 1961 entstandenen Aufnahmen zeigen den berühmten Pianisten auf der Höhe seiner Meisterschaft, seiner Fähigkeit, sich auf verschiedenste Stile einzustellen: beginnend beim stillen und ruhigen Klassizismus Haydns über die emotionalen romantischen Schwergewichte Beethovens und Schumanns bis zur Farbenmalerei Ravels.

Urania Widescreen WS121217, VÖ: 18.2.2015, 8051776572170

Maurice Ravel - Das gesamte Klavierwerk - Jacques Rouvier (und Théodore Paraskivesco), Klavier

Diese Gesamtaufnahme des Ravelschen Klavierwerks durch Jacques Rouvier gehört zu den größten Schätzen in der Geschichte französischer Einspielungen – und sie ist eine der besten Interpretationen Ravels, die je ein Pianist aufgenommen hat (bei „Ma Mère l‘Oye“ unterstützt von Théodore Paraskivesco). Rouvier, Klavierlehrer am Pariser Konservatorium (wie Paraskivesco), wird auch von berühmteren Kollegen weltweit geschätzt. In Japan wird er geradezu verehrt und gefeiert. Für diese Reedition wurden die originalen Masterbänder digitalisiert (1974 und 1975 von Tonmeister Georges Kisselhoff erstellt) und mit allen heute zur Verfügung stehenden Möglichkeiten klanglich überarbeitet.

Calliope CAL1521, (2 CD), VÖ: 25.2.2015, 3760039836205

Carl Nielsen (1865-1931) - Symphonie Nr. 2 op. 16 „Die vier Temperamente“ - Symphonie Nr. 6 „Sinfonia semplice“ - Royal Stockholm Philharmonic Orchestra, Sakari Oramo

Diese Folge der Gesamtaufnahme der Symphonien Carl Nielsens durch die Stockholmer Philharmonie und ihren Chefdirigenten Sakari Oramo beginnt mit der Symphonie Nr. 2, 1901/02 entstanden. Angeregt hierzu wurde Nielsen von einem allegorischen Bild, das Nielsen in einem Landgasthof sah. Es zeigte die vier Seelenzustände eines Mannes, wie sie die griechisch-römische antike Medizin definiert hatte: Ärger, Apathie, Melancholie und Sorglosigkeit. Bei Nielsen wurde daraus ein umfassendes Charakterportrait. 23 Jahre später vollendete der Komponist seine 6. und letzte Symphonie, der er selbst den Untertitle Sinfonia semplice gab. Zwischenzeitlich hatte er mit der 4. und 5. Symphonie einen Höhepunkt an Popularität und Zustimmung erreicht, und so gelang es ihm, mit dieser „schlichten“ Symphonie Kritik und Publikum zu verblüffen. Ein idyllisches Werk sollte es werden, doch während der Arbeit daran nahm es einen anderen Verlauf, und von der letzten, neunten Variation im letzten Satz sagte Nielsen später zu einem Freund, sie repräsentiere „den Tod, der an die Tür klopft.“

BIS BIS-SACD-2128, VÖ: 25.2.2015, 7318599921280