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Hier stellen wir einige Neuerscheinungen unserer Partnerfirmen vor

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Bielefelder Kataloge - Nummer 1 der internationalen Plattformen für Klassische Musik mit bibliographischem Aufbau

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Benjamin Britten - Musik für Kinderchöre: A Ceremony Of Carols - Messa Brevis - Three Carols For Upper Voices - Three Two Part Songs - Friday Afternoons - Little Singers of Armenia Choir, Tigran Hekekyan

Von den fünf für diese CD ausgewählten Werken stammen drei aus Brittens früher Schaffenszeit: „Three Two-Part Songs“ (1932) schrieb Britten mit nur 18 Jahren. Es war das erste Werk, das er erfolgreich verkaufen konnte. „Friday Afternoon“ (1933-1935) hatte als Zielgruppe Amateurmusiker und -chöre. Inhalt der 12 Sätze sind Kindermärchen und -gedichte, meist sehr lustig. Die raffinierte Einfachheit der Musik und die Unterschiedlichkeit der Dichtungen gibt den Interpreten große stilistische Freiheit. „Three Carols For Upper Voices“ waren ursprünglich nicht als Set, als Einheit gedacht; sie stammen aus unterschiedlichen Schaffensperioden, aber eines gehört zu den Frühwerken. Die CD wird eingeleitet von einem der zauberhaftesten und erfolgreichsten Chorzyklus aus Brittens Feder, der „Ceremony Of Carols“. Meisterhaft fängt Britten den mystischen Zauber der Weihnacht in Arrangements mittelalterlicher Weihnachtsgesänge für Mädchenchor und Harfe ein.

VDE Gallo GAL-CD-1452, VÖ: 18.1.2017, 7619918145227

Emile Bret (1824-1891) - Romanzen und Lieder - Nathalie Constantin, Sopran - Norberto Broggini, Klavier

Die Biographie des Emile Bret weist in der Frühzeit Lücken auf. Er stammte aus Eaux-Vives (Kanton Genf). 1845 organisierte er am Genfer Konservatorium ein erfolgreiches Benefizkonzert für Arme und wird im Bericht darüber als „junger Klavierlehrer“ bezeichnet. 1850, mit 25 Jahren, wurde er zum Organisten in seiner Geburtsstadt ernannt. Er hatte einen Hang zum Glauben an Übernatürliches; den Auftrag zur Komposition eines „Te Deum“ soll ihm der Erzengel Gabriel gegeben haben. Er machte die Bekanntschaft von Giacomo Meyerbeer, der ihn verlockte, in Paris sein Glück zu versuchen. Er wurde als Komponist durchaus anerkannt; die Société des Arts et Belles Lettres zeichnete ihn für sein Schaffen mit einer Goldmedaille aus. Einer der noch vielen heute vergessenen, seinerzeit erfolgreichen Komponisten des 19. Jahrhunderts, die es zu entdecken lohnt.

VDE Gallo GAL-CD-1489, VÖ: 18.1.2017, 7619918148921

Reynaldo Hahn - Sämtliche Klavierwerke - Alessandro Deljavan, Klavier

Diversen unerschrockenen Interpreten, die sich nicht scheuen, neuen Pfaden zu folgen, ist seit einigen Jahren eine Wiederentdeckung der reizvollen Musik von Reynaldo Hahn zu verdanken. Hahn, zu Hause in allen kunstliebenden Pariser Salons, war Lieblingsschüler Massenets gewesen. Schnell machte sich Hahn, der sich schon als Achtjähriger als Komponist versucht hatte, einen Namen als Schöpfer erfolgreicher Opern wie interessanter Kammermusik und als Liedkomponist. Darüber geriet sein Klavierwerk etwas in den Hintergrund, obwohl er sich in seinen Kompositionen für das Klavier so persönlich äußerte wie sonst kaum einmal. Die neue Gesamtaufnahme durch Deljavan bietet alle derzeit erreichbaren Kompositionen, angefangen in der Kinderzeit bis zum Spätwerk. Hier vorgetragen von einem der derzeit interessantesten italienischen Pianisten, dessen internationale Karriere Mitte der 1990er Jahre begann, der mittlerweile eine Diskographie von bereits über 30 Alben vorgelegt hat und derzeit Professor am Konservatorium von Bari ist.

Aevea AE15001, (4 CD), VÖ: 25.1.2017, 0634065037048

Tides of Life - Lieder von Johannes Brahms, Samuel Barber, Hugo Wolf und Franz Schubert - Thomas Hampson, Bariton - Amsterdam Sinfonietta, Candida Thompson

Im Februar 2014 tourten die Interpreten durch 12 europäische Konzerthallen mit einem einzigartigen Programm: neuen Arrangements von Liedern von Brahms, Schubert und Wolf aus der Feder von David Matthes. Der griff dabei eine im 19. Jahrhundert viel und gern geübte Praxis wieder auf: zu Liedern, die eigentlich eine Klavierbegleitung vorsahen, einen Orchestersatz und damit ein ganz neues Genre zu schaffen: das Orchesterlied. Komponisten wie Mahler, Berlioz, Wolf, Liszt, Reger und Strauss erwiesen auf diese Weise ihren Vorgängern wie Schubert und Schumann ihre Reverenz. Diese CD feiert die jahrelange Zusammenarbeit zwischen der Amsterdam Sinfonietta und Thomas Hampson, indem sie einem neuen Publikum das großartige Liedrepertoire in einer neuen, farbenreichen Weise bietet.

Channel Classics CCS38917, VÖ: 25.1.2017, 723385389170

Allan Pettersson - Symphonie Nr. 14 (1978) - Norrköping Symphony Orchestra, Christian Lindberg - mit Bonus-DVD „Sången om livet“ (Der Gesang des Lebens) – eine zweistündige Dokumentation über Allan Pettersson, produziert für SverigesTelevision (SVT)

Erst ein Jahr nach dem Tod des Komponisten, 1981, erlebte die 14. Symphonie ihre Uraufführung. Wie viele ihrer Vorgängerinnen ist die 14. in einem einzigen, riesenhaften Satz geschrieben und erfordert umfangreiches Orchesterpersonal, nicht zuletzt in einer sehr ausgeweiteten Schlagzeug-Abteilung. Und doch unterscheidet sie sich von anderen Symphonien Petterssons. So wendet er hier wesentlich konsequenter als in anderen Werken die Zwölftontechnik an, die er bei René Leibowitz Anfang der 1950er Jahre im Studium kennen gelernt hatte. Als roten Faden durchzieht die Symphonie die Melodie des Liedes „Klokar och knythänder“ (Weise Männer und verschränkte Hände), die nicht weniger als fünf Mal zitiert wird. Die Aufnahme wird um eine DVD mit einer zweistündigen Dokumentation über Pettersson ergänzt, die nach dem Tod des Komponisten entstand (mit englischen Untertiteln).

BIS BIS-SACD-2230,  VÖ: 1.2.2017, 7318599922300

Wolfgang Amadeus Mozart - Serenade Nr. 9 D-Dur, K 320 (PosthornSerenade) - Zwei Märsche in D-Dur, K 335 - Serenade Nr. 13 G-Dur, K 525 (Eine kleine Nachtmusik), mit ergänzendem Menuett aus dem Streichquartett G-Dur, K 80 - Die Kölner Akademie, Michael Alexander Willens

Nach der Gesamtaufnahme der Klavierkonzerte Mozarts mit Ronald Brautigam am Fortepiano beginnt die Kölner Akademie unter Michael Alexander Willens nun ein auf vier Alben angelegtes Projekt mit weiteren Orchesterwerken Mozarts. Den Anfang machen zwei der beliebtesten Serenaden. Serenaden spielten eine große Rolle im Salzburger Musikleben; sie beginnen stets mit einem Marsch, dem sich acht oder neun weitere Sätze anschließen. Mozart dürfte dieses Genre schon als Kind geradezu in sich aufgesogen haben. Und so umfasst sein Werkverzeichnis denn auch nicht weniger als 13 Serenaden verschiedener Art. Darunter die Nr. 9, die Posthorn-Serenade, so genannt nach einem Hornsolo in einem der Sätze. Aber durchgehend spielen die Bläser in dieser Serenade eine hervorgehobene Rolle. Ganz anders besetzt ist die letzte Serenade, die Mozart schrieb, die „kleine Nachtmusik“, die nur auf Streicher vertraut. Wahrscheinlich für eine sehr viel intimere Aufführungssituation geschrieben als die Posthorn-Serenade. In Mozarts Katalog umfasst sie zwar fünf Sätze, aber da das erste Menuett mit Trio verloren gegangen ist, werden heute üblicherweise nur vier Sätze gespielt. Willens hat hier den Versuch unternommen, das Werk um eine Adaption des Menuetts aus Mozarts erstem Streichquartett in G-Dur zu ergänzen, um die Fünfsätzigkeit wieder herzustellen.

BIS BIS-SACD-2244, VÖ: 1.2.2017, 7318599922447

Portrait Lutz-Werner Hesse (*1955) - Toccata visionaria für Orgel op. 71 - Elegie für Cello solo op. 55 - Mondlieder für Bariton und Klavier op. 49 - Drei Ostergesänge op. 69 - Epigramm für Flöte und Klavier op. 48 - The cloud-capp‘d tow‘rs für Chor und großes Orchester op. 76 - Wolfgang Abendroth, Orgel - Susanne Müller-Hornbach, Cello - Thilo Dahlmann, Bariton/Matthias Wierig, Klavier - Ensemble Clear Voices - Dirk Peppel, Flöte/Jee-Young Phillips, Klavier - Opernchor der Wuppertaler Bühnen - Sinfonieorchester Wuppertal, Aleksandar Markovic

SACD Binaural 3D/CD Binaural 3D - Lutz-Werner Hesse studierte Schulmusik und Komposition bei Günter Fork und Jürg Baur an der Kölner Musikhochschule sowie Musikwissenschaft, Lateinische Philologie und Alte Geschichte an der Universität zu Köln. Seit 1984 ist er hauptamtlicher Dozent, heute Professor und Geschäftsführender Direktor am Standort Wuppertal der HfMT Köln. Von 1997 bis 2011 war er Vorsitzender der „Bergischen Gesellschaft für Neue Musik“, die in den Jahren 1995 bis 2010 die „Bergische Biennale für neue Musik“ veranstaltete. Seit 2004 ist er Vorsitzender der „Konzertgesellschaft Wuppertal“, des Fördervereins für das Sinfonieorchester Wuppertal. Zu seiner kompositorischen Arbeit sagt Lutz-Werner Hesse folgendes: „Komponieren ist mir ein ganz wesentliches Bedürfnis und eine Möglichkeit, mich auszudrücken. Komponieren gehört zu meinem Leben und eröffnet mir im Schaffensprozess ungeahnte Räume. Diese einem Publikum zugänglich und verständlich zu machen ist mein Ziel. Wichtig ist für mich, nur das zu schreiben, was man auch hören kann. Abstrakte und (zu) komplizierte Strukturen interessieren mich daher nicht, umso mehr organische Prozesse, die nachvollzogen werden können. Dabei geht es mir weniger um ein intellektuelles Nachvollziehen, als vielmehr um ein wachsames (emotionales) Nacherleben. Nur dann kann die Musik die Wirkung entfalten, die ihrer ganz speziellen Kraft angemessen ist“.

Musicaphon M55725, VÖ: 8.2.2017, 4012476557250

Early Transcriptions - Marcello/Bach: Konzert in d, BWV 974 - Händel/Liszt: Sarabande und Chaconne - Bach/Busoni: Aus der Partita Nr. 2 für Violine solo: Chaconne - Mozart/Liszt/Howard: Fantasie über Themen aus „Le Nozze di Figaro“ und „Don Giovanni“ - Mariam Batsashvili, Klavier

Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts gehörten Improvisation und Variation schon vorhandener Musik zum selbstverständlichen Handwerkszeug der Virtuosen. Heute dagegen wird notengetreu musiziert und versucht, sich so tief wie möglich in die Gedankenwelt des Komponisten zu versenken. Aber die Interpreten werden reduziert auf das Geschriebene. Diese CD zeigt, wie es früher auch anders ging, und Mariam Batsashvili ist eine Künstlerin, die diese Lebendigkeit des variierenden Musizierens hervorragend darzustellen versteht. Die aus Georgien gebürtige Pianistin gewann 2014 als erste Frau die Internationale Franz Liszt Competition in Utrecht. Seitdem ist sie extensiv auf Konzerttour, die sie schon in über 30 Länder führte. Die Stipendiatin der Deutschen Stiftung Musikleben wurde von der European Concert Hall Organisation als „Rising Star“ 2016/17 gekürt, was Konzerte in 21 der bedeutendsten europäischen Musikzentren zur Folge haben wird.

Cobra Records COBRA0056, VÖ: 8.2.2017, 8713897903966

Ticho Parly singt Wagner - Szenen und Arien aus Lohengrin, Tannhäuser, Parsifal, Die Walküre, Siegfried und Götterdämmerung + Arien aus Beethovens Fidelio und Webers Freischütz - Ticho Parly, Tenor - Orchester der Deutschen Oper Berlin, Peter Maag

Ticho Parly wurde als Frederick Christiansen in Kopenhagen geboren, wo er schon als Kind in einer Theatertruppe sang. Wie sein Kollege Lauritz Melchior begann er seine Karriere als Bariton. Um sein Gesangsstudium zu finanzieren, arbeitete er mehrere Jahre in einem Reisebüro, studierte nebenbei auch noch Medizin und lernte Sprachen. Nach einigen Jahren in den USA war er ab 1959 am Theater in Aachen engagiert. Es folgten Engagements in Wuppertal und Kassel, wo er erstmals in Wagner-Rollen zu hören war. 1963 debütierte er in Bayreuth in den Meistersingern. Diese Aufnahme zeigt die ganze Bandbreite der Ausdrucksfähigkeit eines aufstrebenden Heldentenors, der in Wagner-Opern bald in ganz Europa und den USA zu hören war. Später lebte und unterrichtete er in Seattle. Parly starb dort 1993 mit 64 Jahren.

Eloquence ELQ4822867, VÖ: 22.2.2017, 0028948228676

A Tribute to J. S. Bach - Johann Sebastian Bach: Sinfonia aus Kantate 29 (arr. A. Guilmant) - Chaconne f. Violine solo (arr. W. Middelschulte)
Echo a. d. Partita h-Moll (Arr. S. Karg-Elert) - Zweistimmige Inventionen E-Dur, A-Dur (Arr. M. Reger) - Franz Liszt: Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen - Max Reger: Fantasie und Fuge über BACH op. 46 - Kristian Krogsøe, Orgel der Kathedrale zu Aarhus

Bach, gesehen durch die Brille der Romantiker und Spätromantiker. Die Orgel der Kathedrale von Aarhus, 1730 vom Schnitger-Schüler Lambert Daniel Kastens gebaut und später von 43 auf 84 Stimmen verdoppelt, verfügt neben der schlanken barocken Disposition über hinreichend viele Register, die sich zu romantischen Klangfärbungen eignen. Sie ist daher zur Wiedergabe dieses romantisch gefärbten Bach gut geeignet. Der 1982 geborene Kristian Krogsøe wurde 2007 zum Kathedralorganisten ernannt; sein Konzertdebüt gab er im Berliner Dom (weil er seinerzeit an der Berliner Universität der Künste studierte). Als Solist mit Orchester spielte er bereits das Orgelkonzert von Poulenc, den Orgelpart in Mahlers 8. und Saint-Saëns‘ 3. Symphonie, an der Berliner Staatsoper den Orgelpart in Busonis Oper Doktor Faust.

Danacord DACOCD773, VÖ: 22.2.2017, 5709499773000

Mozart & Poulenc - Werke für Violine und Klavier. Mozart: Sonaten G-Dur K 301, e-Moll K 304 und B-Dur K 378 - Poulenc: Sonate 1942/43 in der revidierten Fassung von 1949 - Esther Hoppe, Violine - Alasdair Beatson, Klavier

Wie schon auf ihrem ersten Album (Mozart und Strawinsky) haben Hoppe und Beatson auch diesmal Mozart mit Musik des 20. Jahrhunderts konfrontiert. Doch nicht nur das Werk Poulencs, sondern auch die Sonaten Mozarts sind von Paris inspiriert. 1763 besuchte Mozarts Familie Paris. König Louis XI lud mehrere Male zum Konzert, und der junge Mozart begeisterte den ganzen Hof. 1778 reiste Mozart, nun 22 Jahre alt, mit seiner Mutter erneut nach Paris. Gern wollte er wieder bei Hof eingeführt und gehört werden – aber das Faszinosum des Wunderkinds war nun dahin, und Mozart wurde nicht vorgelassen. Die Lage wurde prekär, das Geld ging zu Ende und Mutter und Sohn litten Hunger, was letztlich zum Tod der Mutter führte. In dieser tragischen Situation und verzweifelten Verfassung komponierte Mozart eine der wenigen Sonaten, die in Moll gehalten sind (K 304). Auch Poulencs Sonate ist mit Tragik belegt: Ginette Neveu, die 1943 die Uraufführung gespielt hatte, starb bei einem Flugzeugabsturz.

Claves CLA50-1701, VÖ: 1.3.2017, 7619931170121

Georg Friedrich Händel - Samson - Haefliger, Stader, Höffgen, Borg, Rehfuss, Reith RIAS-Kammerchor - Chor der St. Hedwigs-Kathedrale - RIAS-Symphonieorchester, Ferenc Fricsay

Erstveröffentlichung auf CD - Am 18. September 1955 entstand diese Aufnahme in der Berliner Hochschule für Musik und ist hier erstmals von CD zu hören. Die Solistenbesetzung bietet alles auf, was damals gerade für Oratorien und Kantateneinspielungen als erste Wahl galt: Ernst Haefliger, Maria Stader, Marga Höffgen, Kim Borg und Heinz Rehfuss. Ein Jahr vor dieser Aufnahme hatte Fricsay seine Position als Chefdirigent des RIAS-Symphonieorchesters aufgegeben, blieb den Berlinern aber freundschaftlich verbunden (und 1959 wurde er erneut zum Chefdirigenten ernannt). Eine typische Fricsay- Interpretation: technisch untadelig, mit straffen Rhythmen und Tempi stets den Spannungsbogen hoch haltend.

Urania Arts WS121360, (2 CD), VÖ: 1.3.2017, 8051773573606

Ludwig van Beethoven - Klavierkonzerte: Nr. 1 C-Dur op. 15 - Nr. 2 B-Dur op. 19 - Yevgeny Sudbin, Klavier - Tapiola Sinfonietta, Osmo Vänskä

Auf zwei vorangegangenen SACDs haben sich Sudbin und Vänskä bereits mit großem Erfolg mit den drei letzten Klavierkonzerten Beethovens auseinander gesetzt. Für die beiden noch ausstehenden Konzerte haben sie sich mit der Tapiola Sinfonietta zusammen getan, einem der führenden Ensembles Skandinaviens und für diese noch mehr den Prinzipien der frühen Wiener Klassik verhafteten Konzerte sehr gut disponiert. Immerhin begann Beethoven mit der Arbeit am 2. Konzert noch in Bonn, sieben Jahre, beovr das 1. Konzert fertig wurde. Während der nächsten zehn Jahre nahm sich der Komponist das Manuskript immer wieder vor und revidierte es grundlegend bis hin zur Komposition eines neuen Finalsatzes, und so erlangte das C-Dur Konzert zuerst Veröffentlichungsreife. Beide Konzerte entstanden lange, bevor Beethoven sich mit dem symphonischen Genre auseinander setzte, und der Einfluss Mozarts und Haydns ist hier noch evident in der Interaktion zwischen Solist und Orchester. Und doch sind die typischen Merkmale des Beethoven-Stils schon erkennbar.

BIS BIS-SACD-2078, VÖ: 8.3.2017, 7318599920788

Harfenkonzerte - Ginastera: Konzert (1956) - Debussy: Deux danses (1904) - Boieldieu: Konzert - Anaïs Gaudemard, Harfe - Orchestre de l‘Opéra de Rouen, Leo Hussain

Repräsentative Konzerte aus drei Epochen hat die 1991 geborene Harfenistin für ihre erste Konzert-CD ausgesucht. Sie studierte in Lyon und Lausanne, gewann seit 2012 einige international renommierte Wettbewerbe und arbeitet seither kontinuierlich mit Orchestern in der Schweiz, Frankreich und Israel zusammen. Sie tritt natürlich auch solistisch auf und gibt Meisterklassen in China, Kanada, Israel, Italien, der Schweiz, Ungarn, den USA und Deutschland.

Claves CLA50-1613,  VÖ: 8.3.2017, 7619931161327

Strahlen. Licht. Alois Bröder: Strahlen. Licht. Dieter Mack: Saitenlinien - Ulrich Leyendecker: Drei Nocturnes - Michael Warren Barrett: Ocean-Still - Sidney Corbett: Gertrude‘s Delirium - Timo Jouko Herrmann: La Lira d‘Orfeo - Maximilian Mangold, Gitarre

Neue Kompositionen für Gitarre solo, die sämtlich für Maximilian Mangold geschrieben wurden. Mangold gilt „...als einer der im Augenblick künstlerisch interessantesten deutschen Gitarristen” (Fono Forum). Die Fachzeitschrift „Gitarre Aktuell” bezeichnet ihn als „Ausnahmegitarristen”. Er gibt als gefragter Solist zahlreiche Konzerte in Deutschland und Europa und ist ein ebenso vielseitiger Kammermusiker in Duos mit Harfe, Flöte, Klavier, Cembalo, Hammerflügel, Traversflöte und Sprecher, im Trio mit Flöte und Bratsche sowie mit dem Vlach-Quartett-Prag. Sein außerordentlich umfangreiches Repertoire dokumentiert sich auch in 21 CD-Einspielungen, die in der Fachpresse überschwänglich gelobt und als Referenzaufnahmen gepriesen werden.

Musicaphon M55726, VÖ: 29.3.2017, 4012476557267

Bohuslav Martinů - Sämtliche Klaviertrios: Cinq pièces brêves - Klaviertrio Nr. 2 d-Moll - Klaviertrio Nr. 3 C-Dur - Bergerettes - Trio Martinů

Kammermusik eines der Großen des 20. Jahrhunderts, interpretiert von einem herausragenden Ensemble. Das Trio Martinů entstand 1990 am Prager Konservatorium. In seiner heutigen Besetzung (Petr Jiříkovský, Klavier; Pavel Šafařík, Violine; Jaroslav Matějka, Violoncello) spielt es seit 1993. Seit seinem Bestehen errang das Trio, dessen künstlerisches Wachstum auch dem Mitglied des weltberühmten Smetana-Quartetts, Antonin Kohout, zu verdanken ist, zahlreiche Erfolge und bedeutende Auszeichnungen. Zu diesen Erfolgen zählen die Teilnahme am Semifinale des internationalen Wettbewerbs in der italienischen Stadt Trapani, der dritte Preis im internationalen Wettbewerb für Kammerensembles in Heerlen (Niederlande) im Jahre 1992 und dann besonders der erste Platz in demselben Wettbewerb drei Jahre später (1995). Alle drei Mitglieder des Trios sind hervorragende Solisten und machen regelmäßig Aufnahmen für den Tschechischen Rundfunk. Pavel Šafařík und Jaroslav Matějka fungieren als Vertreter der jeweiligen Konzertmeister des Sinfonieorchesters (FOK) der Hauptstadt Prag, und Petr Jiříkovský, der auch als Solist und als Dirigent auftritt, lehrt Klavier am Prager Konservatorium.

Musicaphon M56970, VÖ: 29.3.2017, 4012476569703

Johann Sebastian Bach - Das wohltemperierte Akkordeon - Ausgewählte Pröludien und Fugen aus „Das wohltemperierte Klavier“, Bücher I und II - Mie Miki, Akkordeon

Bachs wohltemperiertes Klavier gilt als das „Alte Testament“ der Klavierliteratur und stellt einen der Gipfel dar, die alle ernsthaften Pianisten und Cembalisten im Laufe ihrer Karriere einmal angehen und besteigen müssen. Nun hat eine der führenden Akkordeonistinnen, Mie Miki, diese Herausforderung angenommen und ihrem ohnehin schon äußerst umfangreichen Repertoire zwölf der 48 Präludien und Fugen hinzugefügt. Wie schon bei ihrer Aufnahme des „Italienischen Konzerts“ für BIS hält sie sich auch diesmal an den originalen Klaviersatz und nimmt keine Veränderungen und Adaptionen vor, um das Spiel auf ihrem Instrument zu erleichtern. Das Ergebnis ist Ohren öffnend: Die Fähigkeit des Akkordeons, Töne auszuhalten, erleichtert die Verfolgung des kontrapunktischen Satzes in den Fugen, und die leichte und schnelle Ansprache des Instruments verleiht den Präludien einen eleganten Fluss.

BIS BIS-SACD-2217, VÖ: 5.4.2017, 7318599922171

à la russe - Sergei Rachmaninow: Sonate Nr. 1 in d-Moll, op. 28 - Pyotr Ilyich Tschaikowsky: Méditation et Passé lointain aus 18 Morceaux, op. 72; Scherzo à la russe, op. 1/1 - Igor Strawinsky: Danse infernale, Berceuse & Finale aus L’Oiseau de feu (transcr. Guido Agosti) - Mily Balakirev: Islamey, op. 18 - Alexandre Kantorow, Klavier

Nach seinem gefeierten ersten Album für BIS mit Liszts Klavierkonzerten wendet sich der junge Pianist, noch keine 20 Jahre alt, nun seinen russischen Wurzeln zu. Der Sohn des Geigers und Dirigenten Jean-Jacques Kantorow hat schwergewichtige und höchst anspruchsvolle Literatur für diese Einspielung ausgesucht. Er eröffnet gleich mit der gewichtigen ersten Sonate Rachmaninows, die von Goethes „Faust“ inspiriert ist und die drei Hauptcharaktere des Dramas, Faust, Gretchen und Mephisto, nachzeichnet. Den Beschluss bildet Balakirevs „orientalische Fantasie Islamey“, eine der Ikonen der Klavierliteratur. Das teuflisch schwer zu spielende Werk animierte Ravel, etwas technisch noch anspruchsvolleres zu schreiben – das Resultat war „Gaspard de la nuit“.

BIS BIS-SACD-2150, VÖ: 5.4.2017, 7318599921501

Tafelmusik am Dresdner Hof - Johann Wilhelm Furchheim: Musicalische Taffel-Bedienung - Adam Krieger: Aus „Das fünfte und das sechste Zehn“ - Tobias Hunger, Tenor  - Ensemble Fürsten-Musik

Als Verantwortlicher für die fürstlichen Tafelmusiken am sächsischen Hof war Johann Wilhelm Furchheim (1635-1682) bestens vertraut mit den verbindlichen Abläufen der Festgelage, die vom Zeremonienmeister bis ins letzte Detail arrangiert wurden. Die Musiker der Hofkapelle waren zur Tafelaufwartung verpflichtet; sie spielten vornehmlich in den Pausen zwischen den Gängen, doch konnte auch musikalische Untermalung während des Speisens angeordnet werden. Umfangreich und vielgestaltig ist das Repertoire, mit dem die Musiker umzugehen hatten. Es umfaßt geistliche und weltliche Vokalmusik gleichermaßen sowie reine Instrumentalmusik. Diese höfische Festkultur faszinierte ebenso das gut situierte Bürgertum, und wer es sich leisten konnte, versuchte es den Höfen gleich zu tun. Die 1646 in Dresden gedruckte „Musicalische Taffel-Bedienung“, eine Sammlung von sechs mit „Sonata“ überschriebenen fünfstimmigen Ensemblestücken, kann von Furchheim zur Ausgestaltung von Tafelgesellschaften herangezogen worden sein, ist aber (schon aus Gründer der teuren Druckveröffentlichung) wohl eher als „Darbietungsmusik“ gemeint, mit der der Autor zeigen will, wozu er kompositorisch fähig ist. Ergänzt werden die Werke Furchheims hier durch Arien von Adam Krieger, der in Dresden als Kammer- und Hoforganist wirkte.

Querstand VKJK1626,  VÖ: 12.4.2017, 4025796016260

Günther Becker und das Klavier - Vier Bagatellen; Drei Phasen für Klavier; Studie über einen Akkord; Mikrografien; Zeitspuren für zwei Klaviere - Benjamin Kobler, Laura Alvarez, Klavier - + O-Töne Günther Becker; Mirjam Wiesemann im Gespräch mit Ruth Becker und Rainer Peters; Oskar Gottlieb Blarr: Geburtstagsbrief für Günther Becker

Edition Künstler im Gespräch vol. 6 - Günther Becker, seine Persönlichkeit und sein Werk in wenigen Worten zu beschreiben ist kaum möglich. Er war ein schillernder, vielseitiger Mensch und Künstler. Der langjährige Freund und Musikerkollege Beckers, der Oboist, Musikwissenschaftler und Redakteur Rainer Peters, beschreibt in unserem Gespräch auf SACD 3 den bemerkenswerten Kontrast zwischen Beckers Musik und seiner äußeren Art und Erscheinung: Höflich, korrekt, mit guten Umgangsformen und wechselnden Bartmoden, in feine Tuche gekleidet... die Musik hingegen war voller Attacke, Aggression, Geräuschanteile; er überschritt gerne die Grenzen der Instrumentalmöglichkeiten. Günther Becker liebte Nonsens-Sätze ebenso wie griechische Tanzmusik, Klavier solo nicht weniger als multimediale Spektakel, Pragmatisches, genaues Arbeiten ebenso wie das Mysterium, das Geheimnis an sich. Und er liebte Griechenland. Dort lebte er von 1956 bis 1968 in Athen, zusammen mit seiner Frau Ruth Becker, die in unserem Gespräch auf SACD 2 sehr farbenreich über diese Zeit spricht. Darüber hinaus erzählt sie aus dem gemeinsamen Leben – von der ersten Begegnung bis zu den letzten Stunden – und beleuchtet wichtige Stationen im Leben und Schaffen von Günther Becker sowie politische wie gesellschaftliche Aspekte, welche die jeweiligen Lebensabschnitte begleiten und beeinflussen. Mit der Gesamteinspielung des Klavierwerks von Günther Becker (1. April 1924 – 24. Januar 2007) auf SACD 1 widmet sich der Pianist Benjamin Kobler einem Schaffenszweig im weitverzweigten kompositorischen Oeuvre des Komponisten, dem bislang nur wenig Aufmerksamkeit zuteil wurde. Becker hat sich ja vor allem als Komponist von ingeniösen Orchester- und Kammermusikwerken sowie elektroakustischer Musik einen Namen in der zeitgenössischen Musik der Nachkriegszeit gemacht.

Cybele CYBKIG006, (3 SACD), VÖ: 12.4.2017, 809548015121

Verleih uns Frieden gnädiglich - Choräle aus der Sammlung des Georg Christian Schemelli von Luther, Krieger, Bach, Crüger, Albert, Ziegler und Isaac - Britta Schwarz, Mezzosopran - Margret Köll, Maria Graf, Harfe - Domen Marincic, Viola da gamba

Am 5. März 2017 jährte sich der Todestag von Georg Christian Schemelli zum 255. Mal – 500 Jahre nach der Reformation! Martin Luther hat uns in Wort und Musik wunderbare Choräle hinterlassen, welche sich auch in der einzigartigen und äußerst umfänglichen Choralsammlung des Zeitzer Kirchenmusikers Schemelli finden. Hier schließt sich ein Kreis, der in seinem Innern einen großen Reichtum an geistlich-geistiger Tiefe und klanglicher Sinnlichkeit birgt. Von den reinen Tönen der Gambe über die zarten, klaren Akkorde der Barockharfe hin zu den zauberhaft sphärischen Klängen der Pedalharfe spüren die Mezzosopranistin Britta Schwarz und ihre instrumentalen Partner Margret Köll, Maria Graf und Domen Marincic dieser Vielfalt in ihren spirituellen und musikalischen Facetten nach. Was passiert mit dem Gemeindegesang, wenn die Gemeinde zur einzelnen Person wird? Lässt sich auch dann eine Kraft daraus schöpfen, die uns ganz individuell und privat eine innere Sicherheit und das viel besungene Vertrauen gibt, vorurteilsfrei und angstlos vielfältige Glaubensäußerungen zu akzeptieren, gerade weil wir eine tiefe eigene Gewissheit erfahren? Eine äußerst vielschichtige und spannende musikalische Antwort auf diese Fragen findet der Leipziger Komponist Steffen Schleiermacher in drei ganz unterschiedlich verarbeiteten Strophen des gesungenen „Vater unser“, welches den Rahmen dieser Aufnahme bildet.

Querstand VKJK1703, VÖ: 19.4.2017, 4025796017038

Francesco Cilea (1866-1950) - Adriana Lecouvreur - Tebaldi, Del Monaco, Simionato, Fioravanti, Maionica, Ricciardi, Carral, Cadoni, Foiani
Orchestra e Coro dell'Academia di Santa Cecilia, Roma, Franco Capuana

Unter den Opern des italienischen Verismo gehört Adriana Lecouvreur zu den relativ wenigen, die auf den Spielplänen überlebt haben. Dank raffinierter Orchestrierung und dramatischer Stimmführung ist dieses italienische Meisterwerk dichter an der zeitgenössischen Produktion eines Strauss oder eines Debussy als an den gefühlsbetonteren Opern eines Rossini oder Puccini. Es gibt nicht sehr viele Aufnahmen dieses Werkes, doch die seinerzeit berühmt gewordene Einspielung der Decca (1961 in Florenz) hat Maßstäbe in der Rezeption dieser Oper gesetzt. Dominierend Renata Tebaldi, eine der wenigen Spitzensängerinnen, die die Rolle der Lecouvreur beständig im Repertoire hatte (die andere war Magda Oliviero). Diese neue Ausgabe ist nicht nur eine Verbeugung vor der Tebaldi, sondern auch der begrüßenswerte Schluss einer Lücke, denn diese Produktion war lange nicht verfügbar.

Urania Arts WS121213, Preiscode: BD (2 CD), VÖ: 19.4.2017, 8051773572135

George Gershwin - Veröffentlichte Klavierwerke: Songbook (1932); Three Preludes (1926); Transcriptions; Rialto Ripples (1917); Swiss Miss (1926); Two Waltzes in C (p. 1971); Rhapsody in Blue (Solo piano version 1924) - Maurizio Zaccaria, Klavier

Auch wer zum ersten Mal Gershwin hört, begreift nach einigen Sekunden intuitiv: das ist amerikanische Musik. Zwischen den beiden Weltkriegen war die vor allem vom Jazz geprägt, vom Ragtime, vom Blues, von der Musik der Vaudeville-Theater, die sich später zur höher ambitionierten Musik der Broadway Theater und Hollywood-Filme weiterentwickelte. In diesem Umfeld bewegte sich also Gerswhin und fühlte sich darin pudelwohl. Seine Klavierstücke sind meistens Transkriptionen bereits existierender Songs. Sie werden hier vorgetragen von Maurizio Zaccaria, der einen ganz besonderen Zugang zu dieser Musik hat. Von seinen Voraussetzungen her nämlich gar keinen. Er ist weder Jazzpianist, noch hatte er (bisher) physischen Kontakt zur amerikanischen Welt. Umso erstaunlicher ist sein meisterhafter Umgang mit dieser swingenden Musik, der scharf akzentuierenden Rhythmik. Seine Interpretationen sind der Beweis, dass es Gerswhin gelang, die Mauern zwischen Klassik und Popularmusik zu durchbrechen, die Gegensätze von notierter zu improvisierter Musik, zwischen Klassik und Jazz, zwischen weiß und schwarz, zwischen amerikanischem und europäischem kulturellem Erbe.

Aevea AE17032, VÖ: 26.4.2017, 0634065037260

Andrea Luchesi (1741-1801) - Geistliche Musik: Salve Regina; Stabat Mater; Kyrie „di Dresda“; Miserere, Te Deum - Antonaz, Biscuola, Dordolo, Bellotto - Coro della Cappella Civica di Trieste - Nuova Orchestra da camera Ferruccio Busoni, Massimo Belli

Ersteinspielung - Die hier vorgestellten Werke entstanden zwischen 1768 und 1773. Das Kyrie d-Moll „di Dresda“ ist dabei wahrscheinlich das erste geistliche Werk Luchesis überhaupt. Dem aufmerksamen Hörer wird eine melodische Phrase kurz nach der Introduktion auffallen, die ganz eindeutig den Beginn des Stabat Mater von Pergolesi zitiert, den Luchesi sehr gut kannte. Auch in seinem eigenen Stabat Mater nimmt Luchesi auf den Kollegen Bezug. Das ausgedehnteste und inspirierteste Werk auf diesem Album ist das Miserere; die Reinheit und Schönheit der Melodielinien und der geschickte Einsatz expressiver Dissonanzen machen dieses Stück zu einem wahren Schatz, einer ganz besonders wertvollen Perle geistlicher Musik.

Concerto CD2098, PVÖ: 26.4.2017, 8012665209812