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Hier stellen wir einige Neuerscheinungen unserer Partnerfirmen vor

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Bielefelder Kataloge - Nummer 1 der internationalen Plattformen für Klassische Musik mit bibliographischem Aufbau

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Oneway Moskwa - Eine Erzählung mit Musik von Debussy, Duport, Tschaikowski, Schostakowitsch, Schtschedrin und Rachmaninow.

Walter Plathe, Sprecher - Beethoven Duo: Alina Kabanova, Klavier - Fjodor Elesin, Cello

Ein musikalisches Schauspiel mit Walter Plathe und dem Beethoven Duo, eine szenische emotionale Reise in das moderne Russland. Erzählt wird die Geschichte von Stan Bulko, der nach über dreißig Jahren in Amerika seine erste Reise in die alte Heimat antritt und sich in einem Bummelzug von St. Petersburg nach Moskau wiederfindet. Der Handlungsfaden wird musikalisch kommentiert, und es entsteht eine Mischung aus Theaterlesung und Konzert, eine Gedankenreise in die Welt der beseelten russischen Musik und in die sich stetig verändernden Realitäten unserer Zeitgenossenschaft.

Musopolitan MRH121, (2 CD), VÖ: 26.9.2012, 4041767028827

The Swedish Sound - Schwedische Cellomusik von Berwald, Rosenberg, Lidholm, de Frumiere

Ulla Rönnborg, Cello - Irina Kolesnikowa, Klavier

Guma Records GUMA089, VÖ: 26.9.2012, 4041257000890


Franz Schubert (1797-1828) - Symphonie Nr. 6 C-Dur D589 - Musik aus „Rosamunde“ D797

Swedish Chamber Orchestra, Thomas Dausgaard

Dies ist die zweite Schubert-Aufnahme mit Dausgaard und dem Swedish Chamber Orchestra in der vielgepriesenen Reihe „Opening Doors“: Symphonisches des 19. Jahrhunderts in der durchhörbaren „kleinen“ Besetzung eines ambitionierten Kammerorchesters neu hörbar zu machen, ist das Ziel dieser Reihe. Es ist ein trauriger Gedanke, dass Schubert keine seiner Symphonien selbst in professionellen öffentlichen Aufführungen hat hören oder dirigieren können. Als erste wurde im Dezember 1828 nach seinem Tod die hier eingespielte 6. Symphonie uraufgeführt, zehn Jahre vorher komponiert und bis dahin nur einmal von einem Amateurorchester gespielt. Das Werk ist der Tribut eines unbekümmerten Zwanzigjährigen an eines seiner ganz großen Vorbilder jener Zeit: Gioachino Rossini. Über den sagte er, der sei „fraglos ein ganz außergewöhnliches Genie.“

BIS BIS-SACD-1987, VÖ: 12.6.2013, 7318599919874

Der unbekannte Sibelius - Orchesterwerke, Vokalmusik, Kammer- und Klaviermusik - Lahti Symphonieorchester, Osmo Vänskä
Helena Juntunen, Anne Sofie von Otter, Monca Groop, Mezzosopran - Gabriel Suovanen, Jorma Hynninen, Bariton
Folke Gräsbeck, Klavier - Dominante Choir - Orphei Drängar

Raritäten und Ersteinspielungen bietet diese CD und ist somit als Ergänzung zu der monumentalen, dreizehnteiligen Sibelius-Edition zu verstehen. Es handelt sich um Werke oder Werkversionen, die erst 2011 und später, also nach Abschluss der Arbeiten an dieser Edition zugänglich wurden. Darunter finden sich so sensationelle Dinge wie Skizzen und Fragmente einer nie geschriebenen 8. Symphonie.

BIS BIS-CD-2065, VÖ: 12.6.2013, 7318590020654

Brahms III: Sinfonische Klassik - Brahms: Sinfonie Nr. 3 F-Dur op. 90 - Mozart: Sinfonia concertante Es-Dur KV 364

Mayumi Seiler, Violine - Naomi Seiler, Viola - Philharmonisches Orchester der Hansestadt Lübeck, Roman Brogli-Sacher

Immer wieder wurde versucht, in Brahms‘ schlagartig erfolgreicher 3. Sinfonie Aspekte eines verborgenen Themas aufzudecken. Der Brahms-Biograph Max Kalbeck sah in den Mittelsätzen die Beschäftigung des Komponisten mit dem Faust-Stoff am Werke und verstieg sich zu der Ansicht, in der Sinfonie eine patriotischromantische Heldengeburt des Künstlers zu sehen, die mit einer großen Feier am Niederwalddenkmal (letzter Satz) kulminiere. Zwar wurde das Germania-Denkmal im Kompositionsjahr 1883 vollendet und Brahms besuchte es sogar während seines Sommeraufenthaltes in Wiesbaden, doch bleibt eine programmatische Verbindung zur Sinfonie ausschließlich spekulativ. Von Brahms selber wissen wir wenig über die Entstehungsgeschichte, er äußerte sich generell ungern über unvollendete Kompositionen und bei diesem Werk schien er ganz besonders schweigsam. – Die »Sinfonia concertante« ist ein Beispiel für Mozarts Art, auf Reisen Erlebtes zu verarbeiten.. Direkte Zeugnisse ihrer Entstehung gibt es nicht. Mozart erwähnte während seiner Abwesenheit zwar brieflich an den Vater am 5. April 1778, dass er »eine sinfonie concertante machen« werde, doch bezieht sich die nachfolgend aufgezählte Besetzung auf eine andere Komposition. Wie beliebt diese Gattung war, zeigt eine Passage aus dem französischen Journal de Musique: Man schätze die »besondere Art von Konzert, wo alle Instrumente zu ihrer Zeit glänzen, einander necken und sich antworten, sich streiten und sich aussöhnen«. Mozart gelang es nicht, eine Komposition dieser Art auf das Programm der Concerts spirituels setzen zu lassen. Mit großer Wahrscheinlichkeit komponierte Mozart die in Form und Umfang beachtliche und später sehr populäre »Sinfonia concertant« für Violine und Viola dann in Salzburg. Hier konnte er nun die neue Gattung bekannt machen und sich zugleich in der Wahl der beiden Soloinstrumente einer Salzburger Tradition verpflichten.

Musicaphon M56950 (SACD hybrid), VÖ: 19.6.2013, 4012476569505

Brahms IV: Virtuose Moderne - Brahms: Sinfonie Nr. 4 e-Moll op. 98 - Zimmermann: „Nobody knows de trouble I see“, Konzert für Trompete und Orchester - Reinhold Friedrich, Trompete - Saxophonquartett „Sonic Art“ - Philharmonisches Orchester der Hansestadt Lübeck, Roman Brogli-Sacher

Das Publikum, das am 25. Oktober 1885 in Meiningen zum ersten Mal die e-Moll Sinfonie hörte, war begeistert. Es sollte ein weiterer großer Erfolg des Komponisten werden, der seit dem Tod Wagners 1883 unangefochten – wenn auch nicht unwidersprochen – als an erster Stelle unter den lebenden Komponisten stehend betrachtet wurde. Ähnlich wie die dritte Sinfonie ist auch Brahms‘ vierte während der Sommerzeit entstanden: 1884 und 1885 weilte Brahms in Mürzzuschlag – in der nordöstlichen Steiermark zwischen Wien und Graz gelegen – und komponierte. »Ein paar Entr’actes aber liegen da – was man so zusammen gewöhnlich eine Symphonie nennt«, lies Brahms ironisch untertreibend den Dirigenten Hans von Bülow Anfang September 1885 wissen. Ob man aus dieser Bemerkung Rückschlüsse auf satzübergreifende Beziehungen ziehen kann, ist überaus fraglich; tatsächlich existieren – anders als bei seiner dritten Sinfonie – keine vordergründigen motivischen Abhängigkeiten zwischen den Sätzen. – Bernd Alois Zimmermann hat ein vergleichsweise überschaubares musikalisches Œuvre hinterlassen und ist dennoch zu einer Schlüsselfigur der Komponistengeneration nach dem Zweiten Weltkrieg geworden. Vor allem das »Requiem für einen jungen Dichter« von 1969 oder die zeitweise für unspielbar gehaltene Oper »Die Soldaten« (Uraufführung 1965) begründen den Ruhm des 1970 freiwillig aus dem Leben geschiedenen Komponisten. Viele der modernen Satztechniken und der teilweise experimentellen Versuche, das Tonmaterial durch neue Ordnungsprinzipien zu strukturieren, finden sich auch bei ihm: Zwölftonkompositionen, serielle Verfahren, die Verwendung von elektronischer Musik aber auch von historischen Satztechniken. Darüber hinaus hatte Zimmermann eine große Neigung hin zum Jazz: In seinem Trompetenkonzert, das 1954 im Auftrag des Norddeutschen Rundfunks entstand und ein Jahr später in Hamburg durch den Solisten Adolf Scherbaum uraufgeführt wurde, verband er erstmalig Jazz-Elemente mit der Form des Solistenkonzerts.

Musicaphon M56954 (SACD hybrid), VÖ: 19.6.2013, 4012476569543

Corellis Erbe - Werke von Castrucci, Valentini, Mossi, Montanari, Corelli, Visconti, Geminiani - European Union Baroque Orchestra,

Riccardo Minasi

Ein Blick in Arcangelo Corellis Werkstatt, denn auf dieser CD präsentieren sich neben dem Meister selbst seine Schüler, die sich über ganz Europa verteilten und natürlich auch lokale Stilelemente übernahmen, so dass die CD gleichzeitig einen Katalog der verschiedenen Musikrichtungen im Europa des beginnenden 18. Jahrhunderts darstellt. Aber alle zusammengehalten durch denselben „Filter“ der Corellischen Violinschule. Vorgetragen von dem European Union Baroque Orchestra, dass sich jedes Jahr aus den besten jungen Barockmusikern Europas neu zusammensetzt und sich als Kulturbotschafter der Europäischen Union versteht.

K & K Verlagsanstalt KUK110, VÖ: 26.6.2013, 4260005910834

Antonin Dvorak - Sämtliche Klaviertrios: Trio Nr. 1 B-Dur op. 21 - Trio Nr. 2 g-Moll op. 26 - Trio Nr. 3 F-Moll op. 65
Trio Nr. 4 e-Moll op. 90 „Dumky-Trio“ - Trio di Parma

Dvorak sah seine Wurzeln in der Volksmusik seiner böhmischen Heimat. In seinem Personalstil floss dies zusammen mit seiner Schulung an der Musik der Wiener Klassik wie auch an Eindrücken, die aus dem Austausch mit seinen Zeitgenossen wie Liszt und Brahms herrührten. Die vier Klaviertrios entstanden von 1875 bis 1891. Anfang der 1870er Jahre hatte Dvorak einen radikalen stilistischen Bruch vollzogen und sogar eine ganze Reihe früherer Manuskripte vernichtet. Er wandte sich vom Theater (und damit von Smetana) ab und konzentrierte sich viel intensiver auf Kammermusik. Dabei dachte er durchaus symphonisch; auch die Klaviertrios sind sozusagen mit dickem Pinselstrich gemalt.

Concerto CD2078, (2 CD), VÖ: 26.6.2013, 8012665207825

Carl Maria von Weber (1786-1826) - Klavierwerke: Variationen über ein Originalthema, op. 2 - Sechs Stücke für zwei Klaviere, op. 10 - Sonate Nr. 1 C-Dur op. 24 - Duncan J. Cumming, Christopher Hogwood, Fortepiano

Auf einem Fortepiano von Joseph Brodmann (Wien ca. 1815) aus der Sammlung von Christopher Hogwood haben die beiden Spezialisten für historische Aufführungspraxis die Werke von Webers eingespielt. Es steht mit von Webers Jahren in Prag in Verbindung, als er (von 1813 bis 1816) Direktor des Staatstheaters in Prag war. Am 16. April 1813 schrieb er: „Ich habe zwei herrliche Instrumente gekauft, eins von Streicher und eins von Brodmann. An einem Tag habe ich gewiß 50 verschiedene gesehen von Schanz, Walter, Wachtl etc., die alle nicht einen Schuß Pulver taugen im Vergleich von jenen.“ Auf diesem Instrument erklingen hier Werke, die bis zu seiner Abreise nach Prag entstanden waren, als letztes die Sonate Nr. 1, fertiggestellt 1812.

Centaur CRC3231, VÖ: 3.7.2013, 044747323121

Hornkonzerte - Johann Joachim Quantz: Konzert Es-Dur - Georg Philipp Telemann: Konzert D-Dur - Joseph Haydn: Konzert Nr. 1 D-Dur, Konzert Nr. 2 D-Dur - Christoph Förster: Konzert Es-Dur - Bruno Schneider, Horn - Stuttgarter Kammerorchester, Paul Meyer

Seit alter Zeit war die Trompete das Instrument des Krieges und der Machtdemonstration, das Horn das Instrument der Jagd. Sie fungierten als Signalgeber: Durch den begrenzten Tonvorrat der Naturtrompeten und -hörner kamen sie für komplexe Tonfolgen nicht in Frage, dafür trug ihr Klang über weite Strecken.

Diese eng umgrenzten Funktionen der Blechblasinstrumente führten dazu, dass sie erst sehr spät in das Orchester integriert wurden. Erst um 1750 gehörten Trompeten und Hörner regelmäßig zu den Ensembles an Opernhäusern oder Fürstenhöfen, bereicherten die melodisch wendigeren Streicher und Holzbläser durch ihre klangliche Wucht und legten so den Grundstein für die erhaben-feierliche Haltung der klassisch-romantischen Symphonie.

Das Horn als Soloinstrument, begleitet von Streichern und Basso continuo, war dagegen bereits bald nach 1700 sehr beliebt. Die großen Zentren des Hornspiels im 18. Jahrhunderts befanden sich in Sachsen, Böhmen und Wien. Kein Wunder also, dass alle Komponisten der Hornkonzerte dieser CD mit diesen Orten und Regionen in Verbindung stehen. An der Virtuosität der Hornstimmen dieser Werke erkennt man, dass sich das Horn längst vom reinen Signalinstrument zu einem beweglichen und anspruchsvollen Instrument entwickelt hatte, das auf diesem Niveau nur von professionellen Musikern geblasen werden konnte.

Stilistisch wirft die CD ein ungewohntes Licht auf die Musik in der Mitte des 18. Jahrhunderts: So enthält sie nominell Werke aus zwei Epochen, doch zeigen gerade die Hornkonzerte dieser Komponisten die musikalischen Verwandtschaften über die Epochengrenzen hinweg.

Bruno Schneider hat sich entschieden, die Konzerte auf einem modernen Ventilhorn aufzunehmen, um „frei von jeglichen Instrumenten-bedingten Einschränkungen musizieren zu können.“ Daneben sei es sein Wunsch „zu zeigen, dass dieses Repertoire nicht nur den Spezialisten gehört, die auf historischen Instrumenten blasen, und meine Kollegen zu ermuntern, diese dem Publikum meist unbekannten Perlen mehr zu spielen.“

Ambitus AMB96954, VÖ: 3.7.2013, 4011392969543

Autrefois – Yesteryears - Flötenkonzerte von Paavo Heininen (*1938) und Carl Nielsen (1865-1931)

Mikael Helasvuo, Flöte - Saimaa Sinfonietta, Tibor Bogányi

Die CD bietet in Ersteinspielung das Konzert des Finnen Paavo Heininen, kombiniert mit dem berühmten Flötenkonzert des Dänen Carl Nielsen, das er 1926/27 schrieb. Er hatte zunächst einen anderen Schluss vorgesehen, und diese Version hat Mikael Helasvuo, heute einer der besten Flötisten Skandinaviens, ebenfalls in Ersteinspielung für diese CD aufgenommen. Der Satz trägt den durchaus humorvollen Titel „Allegretto, un poco Original end“.

Alba ABCD350, Teilweise Ersteinspielung, VÖ: 10.7.2013, 6417513103502

Liszt Chopin Wagner Verdi - Liszt (Wagner): Isoldes Tod - Liszt: Saint François d‘Assise - Liszt (Verdi): Miserere aus „Trovatore“ - Chopin: Sonate Nr. 3 op. 58 - Florence Delaage, Klavier

50 Jahre sind seit dem Tod des großen Pianisten Alfred Cortot vergangen, und aus diesem Anlaß spielte Florence Delaage am 15.6.2012 in der Kirche St. Marcel in Paris ein großes Konzert zu seinem Gedächtnis. Cortot war ihr Mentor gewesen; er hatte ihr großes Talent erkannt, als sie noch an der Ecole Normale Supérieure de Musique studierte, und ihr Privatunterricht gegeben. Das war die Basis für eine große internationale Karriere.

Calliope CAL1316, Preiscode: CE, VÖ: 10.7.2013, 3760039836144

Beethoven Quartette - Opus 18 vol. 1: Quartett c-Moll op. 18,4 - Quartett D-Dur op. 18,3 - Quartett A-Dur op. 18,5 - Allegri String Quartet

Dies ist die erste Folge einer großen Reihe von Beethoven Quartetten mit dem Allegri Quartett für VIVAT. Sie bietet Streichquartette aus dem erstaunlichen Opus 18, zwischen 1798 und 1800 komponiert. Der junge Beethoven schrieb bereit Musik voller Energie und Vielfalt, noch optimistisch und leidenschaftlich, voller Erfindung und .Begeisterung. Schon diese Frühwerke zeigen den Komponisten als Meister der Form. Im Jahr 2013 feiert das Allegri String Quartet seinen sechzigsten Jahrestag und ist damit das am längsten bestehende Kammermusikensemble Großbritanniens. Die Quartette Beethovens waren immer schon wesentlicher Bestandteil des Repertoires; im Jubiläumsjahr wird ein fast vollständiger Beethoven-Zyklus im Schweizer Engadin zur Aufführung kommen.

Vivat VIVAT103, VÖ: 17.7.2013, 0680569819055

Claudio Monteverdi - Himmel und Erde. Auszüge aus dem 7. und 8. Buch der Madrigale - The King‘s Consort, Robert King

Das King‘s Consort präsentiert ein exquisites Programm über die Liebe in all ihren widersprüchlichen Facetten, ihren Freuden und Schmerzen. Solisten sind: Carolyn Sampson, Sarah Connolly, Rebecca Outram, Charles Daniels und James Gilchrist, die vom farbigen Instrumentalensemble des King‘s Consort begleitet werden, darunter sieben verschiedene Continuo-Instrumente neben Streichern, Zinken und Posaunen. Vierzehn besonders schöne Madrigale Monteverdis bietet die Einspielung. Die Aufnahme erfolgte in der unübertroffenen Akustik der Kirche St Jude-on-the-Hill, London. Im umfangreichen Booklet findet sich eine Einführung in das Programm vom renommierten Monteverdi-Spezialisten John Whenham zusammen mit den vollständigen Texten und Übersetzungen.

Vivat VIVAT104, VÖ: 17.7.2013, 0680569856340

Carl Philipp Emanuel Bach - Die Solo-Klaviermusik, vol. 26: „Fortsetzung“-Sonaten Wq 51, 1-3 - Miklós Spányi, Clavichord

1761, ein Jahr nach Veröffentlichung der „Sechs Sonaten mir veränderter Reprise“ veröffentlichte Bach seine „Fortsetzung“-Sonaten Wq51. Den Titel wählte der Komponist in Absprache mit seinem Verleger George Ludewig Winter natürlich nicht zufällig: er hoffte, damit an die erfolgreichen „Sechs Sonaten“ anknüpfen zu können. Spányi hat die „Fortsetzung“ auf zwei CDs verteilt; so blieb genug Raum, auch Varianten und abweichende Versionen der jeweils rund zwanzigminütigen Sonaten aufzunehmen. Eine Tour de force durch die Technik der Variation.

BIS BIS-CD-2040, VÖ: 24.7.2013, 7318590020401

Sergej Prokofiew (1891-1953) - Violinsonate Nr. 1 f-Moll op. 80 - Violinsonate Nr. 2 D-Dur op. 94 - Drei Stücke aus „Romeo und Julia“ op. 64 - Vadim Gluzman, Violine - Angela Yoffe, Klavier

Lange hat Prokofiew an seiner ersten Violinsonate gearbeitet. Im Winter 1938 begann er die Komposition, die er erst 1946 vollendete. So kam es zu der kuriosen Situation, dass die zweite Sonate vor der ersten geschrieben wurde, und dies zunächst auch nicht als Violin-, sondern als Flötensonate. David Oistrakh war es, der nach der Uraufführung der Flötensonate 1943 den Komponisten überzeugen konnte, mit seiner Hilfe eine Version für Geige davon herzustellen. Hier vorgetragen von Vadim Gluzman, einem Geiger der „goldenen russischen Schule“, im BIS-Katalog mittlerweile mit 11 Veröffentlichungen vertreten.

BIS BIS-SACD-2032, VÖ: 24.7.2013, 7318599920320