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Bielefelder Kataloge - Nummer 1 der internationalen Plattformen für Klassische Musik mit bibliographischem Aufbau

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Beethoven, Ludwig van - Klaviersonaten Vol. 3 - Hewitt, Angela

Angela Hewitt: „Auf der vorliegenden Aufnahme, der dritten in meiner Reihe mit Beethoven-Sonaten, sind vier Klaviersonaten aus drei verschiedenen Schaffensperioden des Komponisten zu hören. Ebenso wie bei den vorherigen beiden Aufnahmen lag der Zusammenstellung der Werke kein bestimmter Plan zugrunde; lediglich, dass eine berühmte mit weniger bekannten Sonaten kombiniert werden sollte. Drei dieser Sonaten hatte ich bereits vor der Vollendung
meines 15. Lebensjahrs gelernt und die vierte 5 Jahre später, und, wie so oft, war es mir ein besonderes Vergnügen, zu Werken zurückzukehren, die ich erstmals in meiner Jugend gespielt habe."

Hyperion - CDA 67797 - 1 CD

Johann Georg Albrechtsberger (1736-1809) - Musik zur Unterhaltung mit Flöte: Divertimenti, Notturni, Partiten

Pál Németh, Traversflöte - Andrea Vigh, Harfe - Mitglieder des Savaria Baroque Orchestra

Johann Georg Albrechtsberger war in Wien eine musikalische Autorität. Lehrer von Hummel, Beethoven, F. X. Mozart, Hoforganist, höchst gefragter Kompositionslehrer und unbestrittener Meister des Kontrapunkts – die Musikschriftsteller hielten ihn für den besten Organisten der Epoche, und auch für Mozart war Albrechtsberger die absolute Referenz. Wie alle Komponisten seiner Zeit schrieb auch er ganz pragmatisch, wozu er beauftragt wurde bzw. was das Publikum verlangte. Und das war zu einem nicht geringen Teil qualitativ hochwertige Unterhaltungsmusik für Fürstenhöfe und das musikliebende Wiener Publikum: einheitlich leichte, mehrsätzige Kompositionen. Die Zusammensetzung des Vortragsapparats war fast einerlei; es wurden aber häufig gemischte, aus ein paar Streichern und Bläsern zusammengestellte Gelegenheitsensembles gebildet.

Hungaroton HCD 32647, VÖ: 7.7.2010, 5991813264725 - Ersteinspielung

Ensemble Alternance – Mark Andre - Andre (*1964): iv 4 / Contrapunctus / „zum staub sollst du zurückkehren“ / iv 3 / iv 2

Ensemble Alternance

Das Ensemble, eine flexibel zusammengesetzte Gruppe hochkarätiger Musiker, 1983 vom Flötisten Jean-Luc Menet gegründet, spielt Werke von Mark Andre, einem Pariser Komponisten, der bei Helmut Lachenmann und André Richard in Stuttgart studiert hatte. 2009 wurde er zum Mitglied der Berliner Akademie der Künste gewählt. Seine Kammermusiken sind Spiegel seiner Gedanken, Spiele mit Zeit und Klang mit Lust zum Experiment.

Stradivarius STR 33837, VÖ: 14.7.2010, 8011570338372

Giorgio Federico Ghedini - (1892-1965) - Sonata da concerto für Flöte u. Orch. - Concerto „L‘Alderina für Flöte und Violine
Concerto „il belprato“ für Violine und Orchester - Francesco Parrino, Violine - Stefano Parrino, Flöte - Orchestra da Camera Stesichoros
Francesco Di Mauro

Ghedini bildete etwa zwischen 1920 und 1965 zusammen mit Luigi Dallapiccola und Goffredo Petrassi die Spitze der italienischen Musik, abseits der Moden der Avantgarde. Das auf zeitgenössische Musik spezialisierte Kammerorchester Stesichoros bietet hier in Zusammenarbeit mit den Parrinos drei Konzerte dieses interessanten, eigenwilligen Komponisten, drei Konzerte, die zu den wichtigen Werken der ersten zwei Nachkriegsjahrzehnte gerechnet werden müssen.

Stradivarius STR 33840, VÖ: 14.7.2010, 8011570338402

ReVisions - Claude Debussy (arr. Sally Beamish): Suite für Cello und Orchester - Maurice Ravel (arr. Richard Tognetti): Deux mélodies hébraiques - Sergej Prokofiev (arr. Vladimir Blok): Concertino für Cello und Orchester op. 132 - Ernest Bloch (arr. Christopher Palmer): From Jewish Life - Steven Isserlis, Violoncello - Tapiola Sinfonietta, Gábor Takács-Nagy

Isserlis, einer der bekanntesten Cellisten unserer Zeit, ist bekannt für seine originellen Programme (im Konzert wie bei der Produktion). Diese SACD ist ein typisches Beispiel hierfür: Er kombiniert vier Werke für Cello und Orchester, die ohne ihn nie entstanden wären. Sämtlich handelt es sich um Arrangements in seinem Auftrag, vorgenommen durch von ihm ausgesuchte Arrangeure. Der Extremfall bei dieser Praxis ist ohne Frage das Eröffnungsstück. Man weiß lediglich, dass Debussy im Alter von 19 Jahren eine Suite für Cello und Orchester komponiert haben muss. Sicher ist nur, dass der 4. Satz „Intermezzo“ heißt und das dieses Werk in einer Fassung für Cello und Klavier überlebt hat. Sally Beamish hat also die Zeit zurückgedreht und aus der reduzierten Kammermusikfassung die ursprüngliche Gestalt wieder herzustellen versucht – oder eine Gestalt, die das Werk gehabt haben könnte...

BIS-SACD-1782, VÖ: 21.7.2010, 7318599917825

Ludwig van Beethoven - Klavierkonzert Nr. 5 Es-dur op. 73 - Choralfantasie c-moll op. 80 - Ronald Brautigam, Klavier
Eric Ericson Kammerchor - Norrköping Symphony Orchestra, Andrew Parrot

Für die letzte SACD in seinem Überblick über Beethovens Schaffen für Klavier und Orchester hat sich Brautigam den „krönenden Ruhm seines Konzertschaffens“ (Beethoven-Spezialist Barry Cooper) aufgehoben. Da fünfte Konzert, im englischsprachigen Raum auch unter dem Beinamen „Emperor“ bekannt, weil es mit der 3. Symphonie, der „Eroica“, die Tonart teilt, wird hier gekoppelt mit der Choralfantasie, einem eindringlichen Werk für Klavier, Orchester und Chor. Die ungewöhnliche Besetzung dieses Werkes rührt aus der Entstehungsgeschichte her; Beethoven brauchte einen beeindruckenden Abschluss für eines seiner Mammut-Konzerte in Wien. Am 22.12.1808 erklangen hintereinander die 5. und die 6. Sinfonie, das 4. Klavierkonzert, zwei Sätze aus der Messe C-Dur und für alle dann überhaupt noch aufnahmefähigen die Choralfantasie, die zum guten und verdienten Abschluss noch einmal alle Mitwirkenden aufs Podium brachte.

BIS-SACD-1793, VÖ: 21.7.2010, 7318599917931

Schumann, Robert  -  Violinsonaten Nr. 1-3  - Gringolts, llya / Laul, Peter  

Nach seinem Gewinn des Internationalen Geigenwettbewerbs „Premio Paganini" 1998 startete der russische Geiger llya Gringolts eine weltweit erfolgreiche Karriere. Seine Aufnahmen bei Hyperion wurden hoch gelobt, seine erste Einspielung für Onyx stellt einen der Jubilare 2010 in den Mittelpunkt: Robert Schumann. Zu seinen Violinsonaten, die in den Jahren 1851-53 entstanden, wurde Schumann durch seinen Freund Ferdinand David, den damaligen
Konzertmeister des Gewandhauses angeregt, der sie gemeinsam mit Clara Schumann aufführen wollte.

ONYX 4053 - 1 CD

Mahler, Gustav - Sinfonie Nr. 7 - Järvi, Neeme / Residentie Orchestra the Hague

Die fünf Sätze seiner siebten Sinfonie schrieb Mahler von 1904 bis 1905 und revidierte sie im Jahr 1906. Die Sinfonie hat kein eindeutiges Programm, wurde aber teilweise von der romantischen Poesie Eichendorffs beeinflusst. Der Beginn mutet wie ein Trauermarsch an, der sich zu einem mächtigen Allegro entwickelt. Träumerische Melodien werden von einem spannenden Scherzo durchbrochen. Die Sinfonie endet mit einem kräftigen kontrapunktischen Finale. Sie scheint wie eine Reise vom Dunkel zum Licht, vom h-moll des Anfangs zum C-Dur am Ende. Aufnahme in SACD-Qualität mit Neeme Järvi als Chef des Residentie Orchesters Den Haag.

Chandos - CHSA 5079 - 1 SACD

Dvorak, Antonin - Rusalka - Martinez / Jovanonvich / Belohlavek / LPO
Im Sommer 2009 wurde zum Glyndebourne Festival Anton Dvoraks romantische Oper „Rusalka" aufgeführt. Die Titelrolle sang die Sopranistin Ana Maria Martinez, die mit einer Glanzleistung das Publikum begeisterte. Die puertoricanische Sängerin, deren berückende Auftritte mit Placido Domingo vor einigen Jahren noch vielen in Erinnerung ist, gehört nach wie vor zu den international bedeutendsten lyrischen Sopranistinnen. Die Oper „Rusalka" wurde in
Glyndebourne in ihrer Originalsprache tschechisch gesungen.

Glyndebourne - GFO 00709 - 3 CDs

Brahms, Johannes - Klavierkonzerte / Balladen / Scherzo - Kovacevich / Davis / London Symphony Orchestra

Newton Classics - NC 8802010 - 2 CDs

Ernst Theodor Amadeus Hoffmann (1776-1822) - Quintett c-moll für Harfe und Streicher - Grand Trio E-dur für Klaviertrio - Martine Joste, Klavier - Marielle Nordmann, Harfe - Gérard Jarry, Jacques ehestem, Violine - Serge Collot, Viola - Michel Tournus, Cello

Hoffmann, eine der schillerndsten Figuren der beginnenden Romantik in Deutschland, war nicht nur Dichter und Schriftsteller, sondern auch mit Beethoven bekannter Musiker (er dirigierte, komponierte und spielte Klavier). Damit nicht genug, trat er auch als Jurist und Maler hervor und leitete mehrere Jahre lang die Bamberger Oper. Die hier vorliegende Einspielung ist das Remake der ersten Aufnahme Hoffmannscher Werke überhaupt; als sie 1965 in Deutschland erschien, war das eine Sensation — jedermann kannte Hoffmann als Schriftsteller (und Inspirator für Offenbachs Meisterwerk „Hoffmanns Erzählungen"), aber kaum jemand hatte eine Vorstellung von der außerordentlichen Qualität seiner Kompositionen.

Editions Charlin CL 19, VÖ: 11.8.2010, 3481802001926

Simon Laks (1901-1983) en hommage - Trois pièces de concert - Sonate pour violoncelle et piano - Suite polonaise - Ballade „Hommage à Chopin" - Judith Ingolfsson, Violine - Leonid Gorokhov, Violoncello - Vladimir Stoupel, Klavier

Der aus Polen gebürtige Szymon (französisch Simon) Laks startete Ende der zwanziger Jahre eine vielversprechende Karriere als Komponist in Paris. Die kam mit Beginn des 2. Weltkriegs zu einem abrupten Ende. 1942 wurde er nach Auschwitz deportiert, überlebte das Konzentrationslager als Mitglied und später als Leiter des Lagerorchesters. Diese Portrait-CD bringt Werke aus der Vorkriegszeit, die seinen Durchbruch bedeuteten. Judith Ingolfsson hat für diese Aufnahme die Violinversion der „Trois pieces de concert" rekonstruiert (ursprünglich für Violoncello geschrieben), die im Krieg verloren ging. Die „Suite polonaise", Karol
Szymanowski gewidmet, der neben Ravel die wichtigste Inspirationsquelle für Laks war, zeigt wunderbar seine stilistische Eigenheit, slawische und romanische Elemente zu verschmelzen.

EDA 31, VÖ: 11.8.2010, 4012476000312 - Teilweise Ersteinspielung

Bach, Johann Sebastian - h-moll-Messe BWV 232 - Hamilton I Butt I Dunedin Consort / Dunedin Players
Joshua Rifkin, Musiker und Wissenschaftler, erklärte bereits in den 1980er Jahren, dass Johann Sebastian Bach die Chorstimmen seiner Werke nur solistisch besetzt abe. Über viele Jahre hinweg verstand es Rifkin, diese These zu beweisen und immer mehr historisch orientierte Ensembles finden Zugana zu dieser Aufführungs-Theorie. Im Jahre 2006 veröffentlichte Rifkin nach langen Studien im Breitkopf und Härtel Verlag die Urtext-Ausgabe der h-moll-Messe von Bach. Diese Edition fasst ein Werk zusammen, das Bach in verschiedenen Lebensphasen komponiert hatte und dessen einzige damals vollständige Partitur sein Sohn Carl Philipp Emanuel verwaltete, unter anderem bearbeitete und seine Version verbreitete. Rifkin hat die Veränderungen des Bach-Sohns eliminiert, die Original-Manuskripte und das vorhandene timmenmaterial gründlich untersucht, und die bereinigte Version notiert. Diese Fassung wurde nun erstmals vom Dunedin Consort aufgenommen. Das britische Gesangs-Ensemble ist grundsätzlich in jeder Stimme mit einem Sänger, bzw. Einer Sängerin besetzt und erzielte gemeinsam mit ausgesuchten Instrumentalisten, den Dunedin Players großes Aufsehen.

Linn - CKD354 - 2 SACDs

Jean Sibelius (1865-1957) - Die Sibelius-Edition vol. 11: Chorwerke - YL Männerchor, Matti Hyökki - Akademiska Sångföreningen, Henrik Wikström - Orphei Drängar, Robert Sund - Jubilate Choir, Astrid Rsika - Domimante Choir, Seppo Murto - Florakören, Ulf Långbacka

Sibelius‘ Ruhm hatte sich in Finnland parallel zur zunehmenden Bedeutung von Chormusik verbreitet. Überall im Land schossen neue Chöre wie Pilze aus dem Boden. Die Bedeutung des Genres mag die Begebenheit erhellen, dass eines seiner tiefstgründigen Chorwerke, „Menschen vom Land und von der See“ bei einem Festival in Vaasa 1912 von einem gigantischen, 1.300 Sängerinnen und Sänger umfassenden Chor uraufgeführt wurde. Chormusik nimmt im Schaffen des Meisters einen wichtigen Raum ein; auch viele Orchesterwerke rechnen mit Chor (in dieser Edition allerdings auf vol. 3 zu finden). Als Konsequenz aus der Teilung der Finnen in finnisch und schwedisch sprechende Gruppen vertonte er Texte in beiden Sprachen, und während seine Lieder meist in schwedisch sind, schrieb er Chorwerke gern und meist auf finnisch. Wie in allen Folgen dieser Edition finden sich auch hier bisher Unveröffentlichtes, Revisionen und Frühfassungen, hier vielfach erstmals eingespielt.

BIS-CD-1930, (6 CD zum Preis von 3), VÖ: 18.8.2010, 7318591930327

Bach and Beyond - Werke von Monteverdi, Vivaldi, Buxtehude, Ahle, Schütz, Zelenka, Kuhnau, Händel, J. S. und C. Ph. E. Bach - Solisten u.a. Carolyn Sampson, Sopran; Dan Laurin, Blockflöte; Hidemi Suzuki, Cello - Chor und Orchester des Bach Collegium Japan, Masaaki Suzuki

Geschätzt als einer der führenden Bach-Interpreten unserer Zeit hat sich Masaaki Suzuki weltweit einen Namen gemacht als Leiter des Bach Collegium Japan wie auch als Interpret auf Cembalo und Orgel. Natürlich konzentriert sich das Interesse insbesondere auf die Kantaten-Serie, die er 1995 begonnen hat. Aber daneben hat er ständig auch anderes eingespielt, insbesondere Werke von Bachs Vorgängern oder Zeitgenossen. Geistliches und weltliches, instrumental und vokal – ein weites Spektrum an Genres decken seine „außerbachischen“ Aufnahmen ab. 11 davon sind nun in einer Box preisgünstig zusammengefasst, die als „Limited Edition“ nur begrenzte Zeit verfügbar sein wird.

BIS-CD-9036, (15 CD zum Preis von 4), VÖ: 18.8.2010, 7318599036397