| Hauptseite | Kontakt | Impressum | Presse-Echo | Plattensammeln | Webshop | Partner

Hier stellen wir einige Neuerscheinungen unserer Partnerfirmen vor

Weitere eBooks

Bielefelder Kataloge - Nummer 1 der internationalen Plattformen für Klassische Musik mit bibliographischem Aufbau

News

33

32

31

30

29

28

27

26

25

24

23

22

21

20

19

18

17

16

15

14

13

12

11

10

9

8

7

6

5

4

3

2

1


Béla Bartók - Bartók New Series, vol. 10: Musik für Streicher, Schlagzeug und Celesta - Divertimento für Streicher
Ungarische Skizzen für Orchester - Ungarische Nationalphilharmonie, Zoltán Kocsis


Wie ein Großteil von Bartóks Werken sind auch die auf der vorliegenden SACD eingespielten drei Orchesterkompositionen aus den 1930er Jahren tief in der Volks- bzw. Bauernmusik des alten, multikulturellen Ungarn verwurzelt. Zwei verschiedene Techniken hat er dabei angewandt: zum einen direkte Imitation von traditionellen Gesangs- und Tanzmelodien, zu anderen die transzendente Übersetzung der charakteristischen Merkmale, fern jeglicher Stilisierung konkreter Modelle. Beide Typen der Anverwandlung sind bei den vorliegenden Werken angewandt worden.


Hungaroton HSACD 32510, (SACD hybrid), VÖ: 5.5.2010, 5991813251022

Divergénces - Jongen: Etude de concert / Deux pièces - Reger: Träume am Kamin op. 143 - Scirabin: Sonate Nr. 4 / Quasi valse / Fueillet d‘album / Sonate Nr. 7 / Deux danses - Joseph Moog, Klavier


Mit diesem Album schließt Moog an seine 2008 bei Claves veröffentlichten „Metamorphosen“ an. Diese Hommage an eine Virtuosität voller Finesse findet hier ihre Fortsetzung mit einem Programm, das der von starken Gegensätzen geprägten musikalischen Welt der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts gewidmet ist. Die Klangwelten der Komponisten aus Belgien, Deutschland und Russland könnten kaum verschiedener sein. Gegensätze, die Moog in seiner zupackenden, gleichwohl feinfühligen Interpretation deutlich hörbar werden lässt.


Claves CLA 50-1005, VÖ: 5.5.2010, 7619931100524

Franz Schubert - Rosamunde, op. 26 - Philharmonica Hungarica - Oksana Sowiak, Alt - Philharmonia Vocalensemble, Peter Maag


Die Ouvertüre komponierte Schubert ursprünglich 1820 für die romantische Oper „Die Zauberharfe“. Hier eingespielt ist das vollständige Werk, bestehend aus der Ouvertüre zu „Rosamunde“ und der gesamten Bühnenmusik.


Tuxedo TUXCD 1213, Preiscode: AB, VÖ: 28.4.2010, 7619924112138

Csardas - Melodien von Sarasate, Liszt, J. Strauss, Kálmán, Kodály, Monti - Orchestre Symphonique Genevois, Hervé Klopfenstein


Nach einer bedeutenden Tätigkeit als Flötist und Professor für Musiktheorie wandte sich Klopfenstein der Orchesterleitung zu. Vorwiegend widmet er sich den Orchestern, deren Chefdirigent er ist: Dem Orchestre symphonique et universitaire de Lausanne, den Orchestern der Konservatorien in Lausanne, dem Blasorchester Fribourger Landwehr und dem Genfer Symphonieorchester.


Doron DRC 3043, VÖ: 28.4.2010, 7619924730431

Tokyo 1957


Wagner: Vorspiel zu „Meistersinger“
Strauss: Don Juan, op. 20
Beethoven: Symphonie Nr. 5 c-moll op. 67

Berliner Philharmoniker
Herbert von Karajan


Im September 1957 begannen zahllose japanische Musikliebhaber, tage- und nächtelang Schlange vor den Verkaufsschaltern zu stehen, in der Hoffnung, Karten für die Konzerte der Berliner Philharmoniker mit Karajan zu bekommen, die erst zwei Monate später stattfinden sollten. Diese Konzerte im November 1957 gehören zu den absoluten Legenden der Musikrezeption im 20. Jahrhundert in Japan. Die Konzerte waren ein triumphaler Erfolg; den japanischen Musikkritikern gingen schier die Superlative aus. Die Aufzeichnung entstand live in der NHK Concert Hall am 3.11.1957.


Dynamic CDS 33644, (DVD Video), VÖ: 12.5.2010, 8007144336448

Johann Sebastian Bach (1685-1750)

Die Toccaten BWV 910-916

Andrea Bacchetti, Klavier

Wenn die Stichworte „Bach“ und „Toccata“ fallen, löst dies fast immer, auch bei Menschen,die mit klassischer Musik eigentlich nichts am Hut haben, die Assoziation „Toccata und Fuge d-moll“ für Orgel aus. Doch finden sich im Bach-Werke-Verzeichnis sieben weitere, „Toccata“, genannte Werke für Klavierinstrumente. Bachforscher nehmen an, dass diese Stücke, von denen keine Manuskripte überliefert sind, in Bachs Weimarer Zeit (1708-1717) entstanden. Völlig untypisch für ihn hat sie in keine Sammlung eingegliedert. Sie sind im dialogischen konzertierenden Stil, sozusagen einem virtuellen Wechsel zwischen Solo und Tutti, angelegt. – Dies ist die zweite Einspielung des international bekannten und hoch geschätzten Pianisten für Dynamic nach den „Inventionen und Sinfonien“.

Dynamic CDS 658, VÖ: 12.5.2010, 8007144606589

Im Maien

Musik des 16. und 17. Jahrhunderts für Virginal und Zink - von Palestrina, Valente, Schlick, Crecquillon, Kleber, Hofhaimer, Kotter, Schapf, Cabezon, Tallis, Attaignant, Gabrieli, Hassler, Philips Christian Brembeck, Cembalo und Virginal Thomas Hasselbeck, Zink

Kein anderer Monat wird in Musik und Dichtung so häufig dargestellt; die Römer widmeten ihn dem Frühlingsgott Jupiter Maius und noch im 19. Jahrhundert wurde der Mai in den Künsten als intensives Naturereignis, als Aufbruch in neue Zeiten gewürdigt. Darüber hinaus ist der Mai der „Marienmond“, der Monat inbrünstiger Marienverehrung, wovon in der Musikliteratur aller Zeiten eine unübersehbare Zahl einschlägiger Werke Zeugnis ablegt.

Das Programm dieser CD bietet mittels ausgewählter Tanzsätze, Variationswerke und marianischer Musik aus den Epochen des zu Ende gehenden Mittelalters, der Renaissance und des beginnenden Frühbarock ein „Genrebild“, gewissermaßen ein „musikalisches Tafelkonfekt“, ein „Diletto musicale“ dieses (auch musikalisch) so fruchtbaren Monats.

Der Aufnahmeraum ist die kleine Turmkapelle der Kirche St. Martin zu Medelsheim (Saarland), die ein eindrucksvolles und seltenes Beispiel einer zugleich schlicht und in hoher Qualität ausgestatteten gotischen Dorfkirche darstellt; trotz ihrer überschaubaren Größe verfügt sie über eine außergewöhnlich weiträumige und klare Akustik.

Passend zu diesem beeindruckenden Raum wird auf Nachbauten von Instrumenten aus der Entstehungszeit des Programms musiziert: zwei besaitete Tasteninstrumente als Kopien italienischer Cembaloinstrumente vom Ende des 16. und aus der Mitte des 17. Jahrhunderts stehen für klangliche und historische Kontinuität, die fast archaisch anmutende Klangfarbe des Zinks bereichert das ausgewählte Repertoire um die Dimension großer Dynamik und hoher Expressivität (die Blütezeit dieses Instruments ist den Epochen der Renaissance und des Frühbarock zuzuordnen).

Cantate C 58043, VÖ: 19.5.2010, 4012476580432

Bohuslav Martinu (1890-1959) - Le Jour de Bonté (Der Wohltätigkeitstag) - Bijok, Matuszek, Troupová, Poldauf
Der Prager Kammerchor - Plzen Philharmonie, Milan Kanák

Ersteinspielung

Die dreiaktige Oper auf ein Libretto von Georges Ribemont-Dessaignes nach einer Idee von Ilja Ehrenburg wurde bis vor kurzem für eine unvollendete Skizze gehalten. Sogar Martinus Komponistenfreund und Biograph M. Safránek hatte von der Existenz der Partitur keine Ahnung und erwähnte nur einen Torso des Klavierauszugs. Martinu hatte mit der Komposition Ende des Jahres 1930 in Paris begonnen. Es ist nicht klar, warum er die Oper überhaupt schrieb. Die Besetzung mit unkonventionell besetztem Kammerorchester lässt aber den Schluss zu, dass er zumindest schon bestimmte Interpreten vorgesehen hatte. Im April 1931 beendete er die Arbeit an diesem Werk noch vor Fertigstellung des Klavierauszugs und mit nicht endgültig ausgearbeiteter Partitur (der dritte Akt benötigte behutsame Ergänzungen durch den Dirigenten der Uraufführung und Ersteinspielung).

Arco Diva UP 0121, VÖ: 19.5.2010, 8594029811218

Ludwig van Beethoven - Sämtliche Werke für Klavier solo, vol. 8:
Sonate Nr. 28 A-dur op. 101 - Sonate Nr. 30 E-dur op. 109 - Sonate Nr. 31 As-dur op. 110 - Sonate Nr. 32 c-moll op. 111

Ronald Brautigam, Fortepiano

Beethovens 32 Sonaten werden gern „das neue Testament der Klaviermusik“ genannt und gehören zu den meist aufgenommenen Werkzyklen überhaupt. Mit dieser SACD erreicht Brautigam das Ende der Sonaten in seinem so überaus erfolgreichen Beethoven-Projekt (weiter acht SACDs werden folgen). Man fühle sich wie ein Zeitgenosse Beethovens, schrieb ein Kritiker, und der würde hier als Revolutionär vorgeführt. „Staunenswerte und atemberaubende Interpretationen, stilsicher, gefühlsbetont und in jedem Moment lebendig“ sind das Ergebnis, wie in Gramophone zu lesen war. Besonders interessant: Brautigam hat für diese Serie zwei verschiedene Instrumente gewählt, die die rapide technische Entwicklung des Fortepianos in den rund 30 Jahren widerspiegeln, in denen die Werke entstanden sind.

BIS-SACD-1613, VÖ: 26.5.2010, 7318599916132

Johann Sebastian Bach - Sämtliche Kantaten vol. 46:
Herr, deine Augen sehen nach dem Glauben, BWV 102 - Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist, BWV 45 - Wer Dank opfert, der preiset mich, BWV 17 - Es erhub sich ein Streit, BWV 19 - Blazikova, Blaze, Türk, Kooij - Bach Collegium Japan, Masaaki Suzuki


In der zweiten Hälfte des Jahres 1726 sind die vier Kantaten entstanden, die Suzuki für diese Folge ausgewählt hat. In dieser Zeit führte Bach oft Werke anderer Komponisten am Sonntag in der Thomaskirche auf und konnte sich so mehr Zeit für die Eigenkompositionen nehmen. Insbesondere zeigt sich das in den großformatigen Eingangschören.


BIS-SACD-1851, VÖ: 26.5.2010, 7318599918518

Georg Friedrich Händel (1685-1759) - Aci, Galatea e Polifemo - Mingardo, Abete, Rosique - Orchestra Cappella della Peità de‘ Turchini, Antonio Florio
Regie: Davide Livermore


Erstmals auf DVD Video ist hier diese Serenata a tre auf ein Libretto von Nicola Giovo zu sehen und zu hören. Musikalisch fraglos ein Meisterwerk. Die hoch emotionale Handlung wurde von Händel kongenial musikalisch umgesetzt. Die brillante Regie Davide Livermores macht das Werk, diese Geschichte von Eifersucht und Liebe, auch optisch zu einem Vergnügen. Er greift zu einem reizvollen Trick, indem er die drei handelnden Figuren durch Schauspieler verdoppelt, so dass die Handlung zum barocktypischen „Singen an der Rampe“ gleichzeitig auch umgesetzt und die Emotion ausgedeutet werden kann. Er macht somit genau das, was in der barocken Arie die variierte Wiederholung des ersten Teils bedeutet.


Dynamic CDS 33645, (DVD Video), VÖ: 2.6.2010, 8007144336455 - Ersteinspielung auf DVD

Gaetano Donizetti (1797-1848) - Linda di Chamounix - Cullagh, Iuliano, Chialli, Altomare, Del Savio, Leoni
Orchester und Chor des Bergamo Musica Festival Gaetano Donizetti, Vito Clemente

Linda di Chamounix, am 19.5.1842 am Kärntnertortheater in Wien unter Leitung des Komponisten uraufgeführt, ist eine von Donizettis letzten Opern. Zu dieser Zeit stand Donizetti auf der Höhe seines Ruhms. Bereits im März 1841 hatte er die Partitur fertiggestellt; die Vorlage für das Melodram kam als Schauspiel erst im Januar desselben Jahres in Paris erstmals auf die Bühne: „La grâce de Dieu“ von Adolphe-Philippe d‘Ennery und Gustave Lemoine. Die Uraufführung der Oper in Wien wurde ein triumphaler Erfolg vor allem dank der herausragenden Besetzung; aber auch Donizettis perfekte Orchestrierung, die liebliche melodische Erfindung sowie die Qualität und psychologische Finesse des Librettos wurde von der Kritik gelobt. „Linda di Chamounix“ wurde als „deutscheste“ seiner Opern empfunden. Sie brachte Donizetti die Ehrentitel eines habsburgischen Hofkompositeurs und Kammerkapellmeisters und die Aufnahme in die Gesellschaft der Musikfreunde ein.

Dynamic CDS 652, (3 CDs zum Preis von 2), VÖ: 2.6.2010, 8007144606527